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Mythos Einzelfall:
Aktuelles

Neue Warnhinweise zu Thrombosen!

03. April 2014 , BfArM

 

NEUE WARNHINWEISE ZU THROMBOSEN!

Ab dem 1. August 2014 müssen alles Gebrauchs- und Fachinformationen kombinierter oraler Kontrazeptiva deutlicher als bisher wegen des Thromboserisikos erweitert werden. Die BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) setzt damit den EU Beschluss vom 16.01.2014 um. Betroffen sind alle Antibabypillen, die eine Kombination der Estrogene Ethinylestradiol oder Estradiol mit einem der folgenden Gestagene enthalten: Chlormadinon, Desogestrel, Dienogest, Drospirenon, Etonogestrel, Gestoden, Nomegestrol, Norelgestromin oder Norgestimat. Präparate mit Chlormadion (z.B. Belara, Bellissima..) werden zusätzlich mit einem schwarzen Dreieck gekennzeichnet. Für diese Arzneimittel haben die Zulassungsbehörden eine Unbedenklichkeitsstudie nach der Zulassung angeordnet bei der diese Pillen mit Levonorgestrelhaltigen koK (2. Generation) verglichen werden.

 

Risikobewertungsverfahren, BfArM, hier.

EMA Mitteilung zu Nutzen und Risiken vom 16.01.2014.

 

 

Bayer zahlt Milliarden - Klagen wegen Verhütungspillen

28. Februar 2014, Handelsblatt

 

Bayer zahlt Milliarden für US-Rechtsstreits - Klagen wegen Verhütungspillen
Dem Pharma- und Chemiekonzern Bayer machen Rechtsstreitigkeiten in den USA weiterhin stark zu schaffen. Bis Mitte Februar zahlte der Konzern allein für Vergleiche im Zusammenhang mit der Verhütungspille Yasmin/YAZ in den USA knapp 1,7 Milliarden US-Dollar. Bis zum 10. Februar habe Bayer ohne Anerkennung einer Haftung Vergleiche mit 8250 Anspruchsstellerinnen in den USA vereinbart. Kläger bringen die Pillen in Zusammenhang mit starken Gesundheitsschäden bis hin zum Tod.

 

Handelsblatt online, hier.

 

Rote Hand Brief - Die richtige Pille bei Thrombosersiko

03. Februar 2014, BfArM

 

Ein aktueller Rote-Hand-Brief gibt konkrete Hinweise, was bei der Verschreibung kombinierter hormoneller Kontrazeptiva zu beachten ist. Hintergrund ist die Auswertung der neuesten Studienergebnisse zum unterschiedlichen Risiko für Blutgerinnsel unter Einnahme von Antibabypillen mit verschiedenen Estrogen-Gestagen-Kombinationen. Eine Checkliste soll dem Gynäkologen helfen, für Patientinnen mit bestimmten Risikofaktoren ein geeignetes Präparat zu finden.

 

Pharmazeutische Zeitung online, hier .

Rote Hand Brief, Informationen der BfArM, hier.

 

Die Tricks der Pharmaindustrie

27. November 2013, ORF, Menschen und Mächte

 

Kurt Langbein, Mitautor des Bestsellers "Bittere Pillen", der vor genau 30 Jahren erstmals erschienen ist und inzwischen eine Auflage von 2,7 Millionen erreicht hat, untersucht die Tricks und Täuschungen der Arzneimittelhersteller. Die Pharmaindustrie erwirtschaftet die höchsten Renditen aller Branchen, sie beherrscht die medizinische Forschung, verkauft uns teure Medikamente, über deren Unwirksamkeit und Gefahren sie längst Bescheid weiß.

 

Mediathek des ORF, hier.

 

BAYER nimmt Stellung

13. November 2013, SRF, Rundschau

 

In der Schweiz wächst der Druck um Celinés Fall. Bayer hat nun erstmals Stellung genommen und hält weiterhin an seinem positiven Nutzen-Risiko Profil fest.

 

Mediathek des SRF, hier.

 

Pillen-Drama um Céline

12. November 2013, SRF, Der Club

 

Célines Schicksal erschüttert die Schweiz: Die damals 17-Jährige nahm 2008 die Pille «Yasmin» und erlitt eine schwere Lungenembolie. Seither ist Céline schwerstbehindert. Bei Mona Vetsch diskutieren Betroffene und Fachleute über die Risiken der Pille und darüber, wer die Verantwortung trägt.

 

Mitschnitt der Sendung, hier.

 

Geschädigte soll 120.000 Franken an BAYER zahlen!

6. November 2013, SRF, Rundschau Marc Meschenmoser

 
Céline ist seit einer Lungenembolie vor fünf Jahren schwerstbehindert. Sie hatte die Anti-Baby-Pille Yasmin von Bayer genommen. Jetzt hat ein Zürcher Gericht Célines Klage abgewiesen. Die mittellose Familie muss Bayer 120‘000 Franken Prozessentschädigung zahlen. Das Urteil liegt der «Rundschau» vor.
 

Der ganze Bericht, hier 

SRF Mediathek, Video hier

 

 

Anti-Baby-Pille: Mutiger Schritt gegen Pharmariesen

11. September 2013, WDR

 

Felicitas Rohrer im Interview

"Bericht aus Brüssel" Mittwoch, 11. September, 22.00-22.15, WDR

 

Link zu Sendung

 

23 tote Frauen in Kanada

11. Juni 2013, cbc news

Yaz, Yasmin birth control pills suspected in 23 deaths

Most died from blood clots, Health Canada documents obtained by CBC News show

 

At least 23 Canadian women who were taking two of the most commonly prescribed birth control pills in the world have died, CBC News has learned.

According to documents obtained from Health Canada, doctors and pharmacists say Yaz and Yasmin are suspected in the deaths of the women, who mostly died suddenly from blood clots.

One of the women, 18-year-old Miranda Scott, was working out on an elliptical machine at the Okanagan gym at the University of British Columbia when she collapsed and died three years ago, said her mother, Chip McClaughry, who is involved in a class-action lawsuit against Bayer, the maker of the birth-control pills.

 

Der ganze Artikel, hier.

 

Eine Frau gegen Bayer

10 Juli 2013, Ruhrnachrichten, Mirjam Stöckel

 

Eine Frau gegen Bayer

  RN WIDO Pille 100713

 

RN Titel Pille 100713

 

Verhütung mit hohem Risiko

21. Mai 2013, Frontal21, Natascha Gillenberg

 

Verhütung mit hohem Risiko – Antibabypillen unter Verdacht

Moderne Antibabypillen mit dem Wirkstoff Drospirenon weisen ein weit höheres Risiko auf, Thrombosen zu verursachen, als ältere Pillen. Dennoch werden sie von Ärzten gern und oft verschrieben und bringen den Pharmakonzernen weltweit Milliarden-Umsätze ein.Frontal21 berichtet, welche Rolle bei Ärzten und Patientinnen die gezielte Werbung dabei spielt – und wieso Kampagnen dieser Art auch dazu führen, dass das riskante Anti-Akne-Mittel „Diane-35“ bis heute in Deutschland als Verhütungsmittel verschrieben wird.

 

Hier gehts zur ZDF Mediathek

 

Antibabypillen: Riskante Sicherheit

6. Mai. 2013, WDR markt, Elke Brandstätter

 

Nach wie vor stehen bestimmte Antibabypillen unter Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Bei welchen Präparaten sollten die Frauen genau hinschauen? Und warum hält die Pharmaindustrie an bestimmten Wirkstoffkombinationen fest, obwohl Fachleute davor warnen? markt fragt nach.

 

Der ganze TV Bericht ist in der Mediathek zu sehen, hier.

 

 

 

Bayer in der Kritik

26. April 2013, WDR Aktuelle Stunde, Astrid Houben und Torsten Reschke

 

Mehrere Frauen aus Deutschland und Frankreich, die nach der Einnahme der Antibabypillen schwere Gesundheitsschäden erlitten, waren bei der Aktionärshauptversammlung von Bayer in Köln anwesend. Die Frauen fordern Entschädigungen und dass Bayer die Pillen mit einem erhöhten Thromboseriskio vom Markt nimmt.

 

Der ganze TV Bericht ist in der Mediathek zu sehen, hier.

 

Gefährliche Blutgerinnsel durch Antibaby-Pille "Yasmin"

26. Apri 2013, Das Erste, Morgenmagazin

 

Vor sieben Jahren nahm Kathrin Weigele die Antibaby-Pille "Yasmin" der Firma Bayer. Diese verursachte eine beidseitige Lungenembolie, deren Folgen bis heute nachwirken.

 

Der Beitrag ist in der Mediathek der ARD abrufbar, hier.

 

Presseinformation vom 23. April 2013

Presse Information vom 23. April 2013
Selbsthilfegruppe Drospirenon-Geschädigter (www.risiko-pille.de)

BAYER-Hauptversammlung: Protest und Rede von deutschen und französischen Pillen-Opfern

Entschädigung wie in den USA gefordert / „Bayer muss Verantwortung übernehmen!“


Mehrere Frauen aus Deutschland und Frankreich, die nach der Einnahme von Antibabypillen des Konzerns Bayer schwere Gesundheitsschäden erlitten, werden bei der Aktionärs-Hauptversammlung von Bayer am 26. April in Köln anwesend sein. Mitglieder der Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschädigter (SDG, www.risiko-pille.de) und der Association des victimes d´embolie pulmonaire (AVEP,www.avep-asso.org) fordern, dass der Konzern auf die Opfer der Pillen der 3. und 4. Generation zugeht, Verantwortung für seine Produkte übernimmt und Antibabypillen mit erhöhtem Thromboserisiko vom Markt nimmt. Außerdem fordern sie, dass Bayer nicht nur in den USA Zahlungen leistet, sondern ebenfalls europäische Opfer entschädigt.

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Der Bayer-Chef und die Anti-Baby-Pille

24. April 2013, Wirtschaftswoche, Jürgen Salz und Karin Finkenzeller

 

Ein Bericht über die Protestaktionen auf der BAYER Hauptversammlung am Freitag, dem 26.04.2013, sowie über die Klagewelle gegen drospirenonhaltige Pillen wie Yasmin.

 

Der ganze Artikel, hier.

 

Birth control pills: a new health scandal?

26. Februar 2013, France24, Emilie COCHAUD / Juliette LACHARNAY Mairead DUNDAS / Marina BERTSCH



France's health authorities have decided that a higher risk of blood clots, strokes and thrombosis in the latest versions of birth control pills pose an unacceptable danger to women’s health. As a result, the government has changed its prescription guidelines for oral contraceptives. The decision could affect 2.5 million women in France and many more overseas, should other countries follow suit.


Depuis plusieurs semaines, les interrogations se multiplient autour des pilules de 3e et 4e génération et de Diane 35 : augmentation des risques de thrombose, d’AVC, d’embolie pulmonaire… Doit-on se méfier de certains contraceptifs oraux ? En France, c'est une question qui pourrait concerner la santé de plus de deux millions de femmes.


English version, link

French version, link

 

US-Klagen zu Antibabypille belasten Bayer

28. Februar 2013, Zeit online, dpa



Der Gewinn von Bayer wird durch eine Klagewelle in den USA zu einer Verhütungspille erheblich belastet.


Der Chemie- und Pharmakonzern vereinbarte ohne Anerkennung einer Haftung bisher mit rund 4800 Anspruchsstellerinnen in den Vereinigten Staaten Vergleiche über eine Summe von einer Milliarde US-Dollar (760 Mio Euro). Diese Zahlen nannte Bayer-Vorstandschef Marijn Dekkers bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Leverkusen. Er hält an der breiten Aufstellung des Leverkusener Konzerns mit den drei Sparten Gesundheit, Agrochemie und Kunststoffe fest - auch um Risiken wie die bei Pharma zu verteilen.

Der ganze Artikel, hier.
 

BfArM Stellungnahme

14. Februar 2013, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Kombinierte hormonale Kontrazeptiva: Europäisches Risikobewertungsverfahren gestartet 

Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich Pharmakovigilanz der Europäischen Arzneimittelagentur hat in seiner Februarsitzung (4.-7.2.2013) ein Risikobewertungsverfahren zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva gestartet, die als Gestagenkomponente Chlormadinon, Desogestrel, Dienogest, Drospirenon, Etonogestrel, Gestoden, Nomegestrol, Norelgestromin oder Norgestimat enthalten. Das europäische Risikobewertungsverfahren wurde auf Anfrage von Frankreich hin ausgelöst mit Blick auf das Risiko venöser thromboembolischer Ereignisse.

 

Der ganze Artikel, hier.

 

Gefährliche Pille

9. Februar 2013, WDR, Astrid Houben



Lag es an der Pille, dass seine Frau mit nur 34 Jahren verstarb? Björn G. ist davon überzeugt. Seine Frau nahm die Diane 35, die jetzt in Frankreich wegen mehrerer Todesfälle vom Markt genommen werden soll. Dass auch andere Pillen der sogenannten 3. und 4. Generation Gefahren bergen, weiß auch Susan Tabbach, die die Internetseite "Risiko Pille" betreibt.

Der ganze Videobeitrag, hier.

 

Gesundheitsrisiko Antibabypille

30. Januar 2013, Süddeutsche Zeitung, Helga Einecke


"Ich empfinde Hass gegen Bayer, ich empfinde Hass gegen den Staat": Die Parolen protestierender Frauen in Frankreich zeigen Wirkung. Die europäische Arzneimittelbehörde prüft Verhütungsmittel von Bayer, die Blutgerinnsel auslösen sollen. Der Pharmakonzern verweist auf die Verantwortung der Ärzte - und muss mit einer Klagewelle rechnen.

Der ganze Artikel, hier.
 

EMA: Sicherheitsprüfung zu Kontrazeptiva der dritten und vierten Generation

28 Januar 2013, rme/aerzteblatt.de

London – Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will auf Antrag Frankreichs hin kombinierte orale Kontrazeptiva der dritten und vierten Generation überprüfen. Es geht um die Frage, ob die Verwendung bestimmter Antibabypillen aufgrund eines erhöhten Thromboserisikos eingeschränkt werden sollte.

Der ganze Artikel, hier.

Quelle: EMA

 

Presseinformation vom 15. Januar 2013

Presse Information vom 15. Januar 2013

 

Coordination gegen BAYER-Gefahren

Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschaedigter (SDG)

 

Klagen gegen BAYER in Frankreich, USA, Deutschland und der Schweiz

Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen gefordert

 

Wegen der erhöhten Thrombosegefahren von Antibaby-Pillen der 3. und 4. Generation wurde gegen den BAYER-Konzern eine Vielzahl von Klagen eingereicht, aktuell in Frankreich und der Schweiz. Für Vergleichszahlungen musste der Konzern mehr als 700 Mio Euro aufwenden. Insgesamt sind gegen BAYER mindestens 13.500 Klagen anhängig.

 

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Schweizer Krankenkasse verklagt Bayer!

10. Januar 2013, Servus TV

Eine schweizer Krankenkasse zieht jetzt gegen den Pharmakonzern Bayer vor Gericht. Dabei geht es um die Antibabypilen Yasmin, die schwere Nebenwirkungen auslösen soll. Auch in Österreich nehmen viele Frauen diese Pille. In Deutschland gibt es mittlerweile 18 Todesfälle, die im Zusammenhang mit der Pille stehen.

Hier gehts zum Videobeitrag.

 

Deutschland Gesundheit: Klage gegen Bayer

07. Januar 2013, arte Journal

Deutschland Gesundheit: Klage gegen Bayer

In Frankreich will die Diskussion über mögliche gesundheitliche Risiken beim Einnehmen der Anti-Baby-Pille nicht abreißen. Mitte Dezember hatte eine Frau den Konzern Bayer verklagt. Sie hatte einen Schlaganfall erlitten. Ganz offensichtlich kein Einzelfall. Allein in den USA hatten mehr als 10. 000 Frauen Klage gegen Bayer eingereicht. Der Konzern schloss einen Vergleich und zahlte Hunderte Millionen. Auch in Deutschland hat eine junge Frau vor gut einem Jahr Klage eingereicht. Zumindest besteht - nicht nur ihrer Ansicht nach - der Verdacht, dass das Risiko einer schweren Thrombose bei den neuen Pillen der jüngsten Generation höher sein könnte, als bei den vorausgegangenen Produkten. Anja Waltereit und Andreas Schaal haben die Klägerin in Kehl besucht.

Hier gehts zum Video

 

Die SDG auf Facebook

08. Juli 2011, SDG

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