Miriam, 25, Schlaganfall, Herzrhythmus-Störungen
Miriam, 25, Schlaganfall, Herzrhythmus-Störungen
| Pille: | Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: | 6 Monate |
| Symptome: | Halbseitige Lähmung, Bewußtlosigkeit, Herzrhytmusstörungen |
| Nebenwirkungen: |
Schlaganfall, Herzrhytmusstörungen
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| Raucher: | Nein |
| Übergewicht: | Nein |
Meine Erfahrungen:
Im März 2006 ging ich aufgrund einer Empfehlung zu einer neuen Frauenärztin, da ich schon längere Zeit unter dem PMS Problemen vor und während der Regelblutung litt und bis jetzt nichts half. Ich erhoffte mir, dadurch endlich Hilfe zu bekommen. Diese empfahl mir, doch die Pille Aida zu nehmen, da diese besonders bei diesen Symptomen geeignet und zudem sehr mild im Vergleich zu anderen Pillen sei. Ich bekam die erste Monatspackung von der Frauenärztin geschenkt. Diese nahm ich dann 6 Monate lang regelmäßig.
Im September geschah dann das Unfassbare. Anfang September war ich in einem Buchladen shoppen. Auf einmal wurde mir schwarz vor Augen und ich fiel innerhalb von Sekunden um. Als ich wieder zu mir kam, war alles wieder o.k. und ich dachte, dass es nur der Kreislauf war. Den restlichen Tag geschah dann nichts weiter. Am nächsten Morgen wollte ich mit der S- Bahn zur Arbeit fahren, als mir plötzlich wieder komisch wurde. Ich brach die Fahrt ab und fuhr mit dem Taxi zu meinem Hausarzt. Ich war noch nicht ganz in der Praxis angekommen, als ich wieder umfiel. Als ich aufwachte, lag ich auf der Liege meines Arztes und fiel alle paar Minuten wieder in Ohnmacht. Mein Arzt rief sofort den Notarzt und wies mich auf direktem Weg in die Klinik ein. Dort ging es im Minutentakt weiter und es machten sich die ersten Symptome wie Sprachstörungen und motorische Schwächen bemerkbar. Der Verdacht der Ärzte war zunächst Hirnhautentzündung und ich kam für 3 Tage auf die Intensivstation. Als eine Hirnhautentzündung schließlich ausgeschlossen werden konnte, kam ich auf die Normalstation. Hier ging das ganze Schlamassel weiter. Als ich ganz gewöhnlich etwas aus dem Schrank holen wollte, fiel ich wieder in Ohnmacht. Als ich wach wurde, konnte ich meine Beine nicht mehr bewegen und der rechte Mundwinkel hing nach unten. Außerdem kamen Sprach- und Gedächtnisstörungen hinzu.
Die neue Diagnose: Schlaganfall und der große Leidensweg begann... Physiotherapie und alles wieder neu erlernen müssen. Nach 8 Monaten intensiver Therapie konnte ich endlich wieder einigermaßen normal leben. Und ich fing wieder ganz normal an die Pille zu nehmen. Dann nach einem Monat genau derselbe Zusammenbruch wie im September 2006, wieder bei meinem Hausarzt. Es folgte eine erneute Einweisung, wieder halbseitige Lähmung, Physiotherapie. Kein Arzt wusste, woher diese Symptome kam. Meine Eltern fingen an zu rätseln, was der Auslöser sein könnte. Mein Vater kam schließlich auf die Idee, dass es an der Pille liegen könnte. Ich setzte diese sofort ab und es passierte nichts mehr. Gott sei Dank. Heute geht es mir wieder einigermaßen gut, die Lähmung ist vollständig zurückgegangen. Nur leichte Störungen sind geblieben. Wenn ich etwas erzählen möchte, fallen mir manchmal die Wörter in den Sätzen nicht sofort ein.