
| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
4 Wochen |
| Symptome: |
Schmerzen im Bein |
| Nebenwirkungen: |
beidseitige schwere Lungenembolie mit Herzstillstand |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Erfahrungsbericht von Celines Mutter:
Ins Bad gehe ich (Mutter von Celine) ungern. Denn dort ist die Erinnerung an den 20. März 2008.
«Ich weckte Céline. Sie tapste hinter mir ins Badezimmer.» Céline klagte über Muskelkater in den Beinen. Dann sagt sie: «Mami, mir wird schlecht.» Es sind Célines letzte Worte. Dann fällt sie in meine Arme, die blauen Augen weit offen. «Ich wusste gar nicht, was los war». «Fühlte keinen Puls mehr.»
Mein Freund, ein Naturheilarzt, beatmet Céline, massiert ihr Herz. Minuten später sind Rettungssanitäter vor Ort und der Arzt meinte, da können sie nur noch beten gute Frau. Im Spital erfahre ich die schreckliche Wahrheit: «Die Ärzte sagten mir, dass Céline am Abend wohl tot sei – da blieb unser ganzes Leben stehen.»
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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|
Einnahmedauer:
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8 Monate
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|
Symptome:
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Schmerzen im Rücken, Luftnot, schnelle Erschöpfung,
Zunahme des Bauchvolumens (weil das Herz wegen der
Blutgerinnsel in der Lunge nicht mehr richtig arbeiten
konnte, hatte sich Wasser im Bauch abgelagert)
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|
Nebenwirkungen:
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Lungenembolie, Thrombose, Herzstillstand
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erfahrungen:
Ich habe die Pille genommen, weil ich darauf vertraut habe, dass mir nichts passieren wird. Nicht weil ich naiv bin, sondern, weil ich KEINE der Risikofaktoren erfülle (Nichtraucher, Normalgewicht, keine Blutgerinnungsstörungen). Und die Yasminelle wurde ja auch als so wunderbar verträglich angepriesen. Am Anfang lief auch alles ganz gut. Gemerkt hab ich zum ersten Mal was im April 2009, da nahm ich die Yasminelle seit ungefähr sechs Monaten.
Ich hatte mein Studium gerade beendet, jobbte für die Übergangszeit in einem Café und ging neben regelmäßig Joggen noch dreimal in der Woche ins Fitnessstudio. Nach und nach merkte ich, dass ich immer schneller schlapp machte. Die Beine wurden beim Kellnern schneller schwer und selbst die 5-minütige Fahrradfahrt zum Café hat mich auf einmal sehr angestrengt. Ging ich die Treppen hoch, musste ich mich erstmal hinsetzen und wieder zu Luft kommen. Im Fitnessstudio bemerkte ich, dass trotz intensiven Trainings mein Bauch zu wachsen schien. Ich schob die Symptome am Anfang auf eine Erkältung und machte weiter, bis ich eines Nachts im Juni nach Luft schnappend aufwachte.
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| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
11 Monate (nach 6 Monaten erste Beschwerden) |
| Symptome: |
Schmerzen in Brust und Rücken, Atemnot, Abgeschlagenheit |
| Nebenwirkungen: |
Lungenembolie mit pulmonaler Hypertonie, Rechtsherzbelastung |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Meine Erfahrungen mit Yasmin begannen folgendermaßen:Ich ging zum Frauenarzt, um mich über verschiedene für mich in Frage kommende Verhütungsmethoden zu informieren. Wegen meiner Skepsis gegenüber der Verhütung mittels Pille - man hatte ja schon viel über Nebenwirkungen und Hormonprobleme gehört - wollte ich mit dem Arzt über sinnvolle Alternativen dazu sprechen. Der Gynäkologe kam jedoch immer wieder auf die Pille Yasmin zu sprechen und beteuerte stets, dass diese besonders niedrig dosiert, besonders schonend und auch besonders gut verträglich sei. Er ermunterte mich, es doch einfach mal mit einer kostenlosen Probepackung zu versuchen. Die bunte Verpackung und die Worte meines Gynäkologen vermittelten mir den Eindruck, dass diese Pille besonders harmlos zu sein schien und so ließ ich mich auf den Versuch, die Yasmin zu testen ein. Eine folgenschwere Entscheidung, die mein ganzes Leben verändern sollte…
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| Pille: |
YAZ (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Rückenschmerzen, Unwohlsein |
| Nebenwirkungen: |
Thrombose & Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen: Mir wurde die YAZ von meinem Gynäkologen als niedrig dosiertes und ungefährliches Produkt empfohlen. Damit hätte es noch nie Probleme gegeben. Ich erhielt zwei gratis Packungen, nett verpackt mit Beauty Etui, Schminkspiegel und Werbebroschüre.
Nach einem halben Jahr ohne Komplikationen litt ich plötzlich unter massiven Rückenschmerzen. Mein Hausarzt hielt diese für die Folgen körperlicher Belastung und verschrieb mir Schmerzmittel. Nach zwei Wochen waren die Schmerzen immer noch da, ich erhielt von meinem Arzt weiter Schmerzmittel und den Rat mich an einen Orthopäden zu wenden.

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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff: Drospirenon)
|
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
Atemnot, Schmerzen im Brustkorb |
| Nebenwirkungen: |
Lungenembolie, Lungenentzündung, Herzrhythmusstörungen |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es geschah kurz nach meinem 29. Geburtstag im Januar 2009. Ich kam gerade aus dem Skiurlaub, war topfit, stand mitten im Leben und wollte das neue Jahr eigentlich mit guten Vorsätzen beginnen.
Nachts wachte ich plötzlich auf. Ein stechender Schmerz im linken Brustkorb verhinderte dass ich nicht mehr richtig einatmen konnte. Als ich fast keine Luft mehr bekam rief ich einen Rettungswagen, der mich ins Krankenhaus brachte.
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| Pille: |
Mercillon (Wirkstoff: Desogestrel) |
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Anmerkungen
der SDG:
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Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
2 Monate und 10 Tage |
| Symptome: |
laufende Nase, Atemlosigkeit, Müdigkeit, Schmerzen im Bein |
| Nebenwirkungen: |
Lungenembolie |
| Raucher: |
keine Angaben |
| Übergewicht: |
keine Angaben |
Bericht von Théodora's Mutter:
Im Jahre 2007 ist unsere Tochter Théodora im Alter von 17 Jahren als Folge einer massiven Lungenembolie gestorben, die die Einnahme der Pille ausgelöst hat. Nach ihrem Tod wurden wir informiert, dass sie Trägerin zahlreicher Hämostaseanomalien (Blutkrankheiten) war, die Faktor V Leiden genannt wird. Diese Faktoren gehören zu den Hämostaseerkrankungen. Diese Anomalien erzeugen die Hyperkoagulabilität des Bluts (beschleunigte Koagulabilität), die unter dem Einfluss von Umgebungsfaktoren, wie der Einnahme der Antibaby-Pille, verschlimmert werden kann. Diese Anomalien betreffen 8 bis 10% der Bevölkerung in Frankreich, d.h. 5 bis 6 Millionen Menschen. Die Träger dieser Anomalien haben ein höheres Risiko, eine Lungenembolie oder ein Hirnödem zu entwickeln. In Frankreich werden nämlich 100 000 Lugenemboliefälle pro Jahr gerechnet, unter den Opfern sind 45% Träger dieser Anomalien. Trotz der Deutlichkeit dieser Zahlen, die Leidenfaktoren und die anderen Hämostaseanomalien halten viele dies für seltene Krankheiten, obwohl als „selten“ Krankheiten zählen, die weniger als 10 000 Fälle rechnen. Der totale Informationsmangel für das breite Publikum über diese Anomalien, sowie über die Risiken der Einnahme des oralen Verhütungsmitteln, bewegten uns zu reagieren.
Darum haben wir den Avep Verein („Association des Victimes d’Embolie Pulmonaire“ – Verein den Lungenembolieopfer) gegründet. Wir weigern uns hinzunehmen, dass der Tod unserer Tochter ein akzeptabler Verlust sein soll. Dieses Drama hätte nämlich vermieden werden können. Wir wünschen sogar, dass keine andere Familie ein solches Drama erlebt! Der erste Sinn des hippokratischen Eides ist: „Mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen, die zu verderblichem Schaden und Unrecht führen”. Dafür soll die Ärzteschaft eine bessere Kommunikation und Information an die Patienten geben. Ein Ziel unseres Vereins ist die Bevölkerung über diese Krankheiten zu informieren und eine komplette Information der Risiken von den Staatsorganen zu bekommen.

| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Jahre |
| Symptome: |
schnell erschöpft und nicht mehr belastbar |
| Nebenwirkungen: |
6 Lungenembolien
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich bin einfach nur unsportlich geworden, waren meine ersten Gedanken, als sich die Krankheit bei mir bemerkbar machte. Über 6 Jahre habe ich die Pille genommen - nie Probleme - alles schien wunderbar zu sein.
Doch vor knapp 2 Jahren stimmte von heute auf morgen etwas nicht mehr mit mir. Ich wurde träge, langsam und ganz besonders das Treppensteigen wurde zur Qual. Konnte das normal sein? Lag es vielleicht einfach nur daran, dass ich nicht mehr dazu kam, Sport am Abend zu treiben? Die Arbeit und das Abendstudium hatten mich sehr beansprucht. Doch irgendwie konnte das doch nicht nur an Unsportlichkeit liegen. Irgendetwas stimmte nicht, das war mir klar. Sehr schnell merkte ich, dass mir viele Tätigkeiten immer schwerer fielen, teilweise konnte ich diese überhaupt nicht mehr ausführen. Selbst das Sitzen wurde zu einer großen Herausforderung. Auch die Schritte von dem Firmenparkplatz zu meinem Arbeitsplatz waren eine Qual.
Ist das wirklich normal für eine 23-jährige junge Frau?
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| Pille: |
Chloee (Wirkstoff: Chlormadinonacetat)
|
| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
10 Monate |
| Symptome: |
Kaum Luft und dickes schmerzendes Bein
|
| Nebenwirkungen: |
Beidseitige Lungenembolie, Becken- und Beinvenen-Thrombose
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Der Tag fing ganz normal an, doch ich hatte leichte Schmerzen in der Leiste, die sich im Laufe des Tages verschlimmerten. Ich wusste nicht, woher diese kommen, dachte, sie gehen von alleine weg, vielleicht hab ich mich irgendwo gestoßen. In der Schule lief ich in den zweiten Stock, normales Tempo. Doch als ich oben ankam, bekam ich keine Luft, beruhigte mich selbst und nach 10 Minuten hatte sich alles wieder beruhigt. Doch nach jeder kleinsten Anstrengung geriet ich außer Atem. Nach der Schule fuhren meine Mutter und ich zu meinem Kinderarzt auf Grund der Atembeschwerden. Dieser verschrieb mir eine Woche Bettruhe. Die Atembeschwerden begründete er mit meiner Lungenentzündung, die ich zwei Woche zuvor hatte. Meine Schmerzen in der rechten Leiste verschwieg ich, weil ich dachte, es wäre nichts ernstes.
In der Nacht machte ich kein Auge zu, die Schmerzen im Bein wurden schlimmer und schlimmer. Als ich morgens aufstand, konnte ich nicht mehr auf treten und mein Bein war doppelt so dick wie vorher. Gott sei Dank war meine Mutter noch nicht im Büro, sonst würde ich diesen Bericht wohl nicht mehr schreiben. Im Krankenhaus angekommen durfte ich mich kein Stück mehr bewegen. Ich lag zwei Wochen auf der Intensivstation. Und noch eine auf der normalen Station. Mein Bein wurde an vier Tagen vier mal operiert. Ich habe nun einen Stent im Becken und die Venen im Oberschenkel gehen immer wieder zu. Mein Leben werde ich nun mit Strümpfen laufen und Medikamente nehmen müssen. Ob ich wieder Sport machen darf, ist noch unklar, da ich erst fünf Tage zu Hause bin. Ich hoffe, dass Anderen dies erspart bleibt. Denn die Zeit im Krankenhaus war die schlimmste Zeit, die ich je hatte.

| Pille: |
Desmin 20 /Cerazette (Wirkstoff: Desogestrel)
|
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
9 Jahre |
| Symptome: |
Taubheitsgefühle ab Bauchnabel abwärts, Motorische Ausfälle |
| Nebenwirkungen: |
Infarkt im Rückenmark mit inkompletter Querschnittslähmung
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich war im März 2010 auf Geschäftsreise in Berlin. Ich wachte in meinem Hotelzimmer auf und hatte das Gefühl, dass beide Beine eingeschlafen waren. Sie kribbelten unheimlich. Als ich aufstehen wollte, fiel ich hin. Ich konnte meine Beine überhaupt nicht koordinieren, musste mich an der Wand abstützen und kam irgendwie krabbelnd ins Badezimmer. Irgendwie dachte ich in dem Moment noch, dass das wohl ein Bandscheibenvorfall o.ä. sei, da ich viel Sport mache, nicht rauche oder sonst irgendwelche körperlichen Probleme bis zu dem Zeitpunkt hatte, schloss ich eine schlimmere Erkrankung direkt aus.
Schnell wurde mir aber bewusst, dass ich ins Krankenhaus muss. Also bin ich mit dem Krankenwagen ins Charité. Es wurde ein erstes MRT gemacht und festgestellt wurde nichts. Also an den Bandscheiben konnte es nicht liegen. Nach Lumbalpunktion und ersten Ergebnissen stand fest, dass es auch keine Autoimmunerkrankung wie bspw. MS war. Die Ärzte waren allerdings ziemlich ratlos, was am Untersuchungsmarathon der nächsten 8 Tagen zu sehen war.
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| Pille: |
Belara, Belissima (Wirkstoff: Chlormadinonacetat)
|
| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
Belara 6 Jahre, Belissima 1 Jahr |
| Symptome: |
Schmerzen in der Wade
|
| Nebenwirkungen: |
venentiefe Unterschenkelthrombose
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Angefangen hatte alles mit kleinen Wadenkrämpfe und ich dachte, ich hätte Magnesiummangel. Nach drei Tagen wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich konnte kaum noch laufen. Wir sind dann zum Notarzt gefahren und der meinte sofort es könnte eine Thrombose sein. Danach wurde ich ins Krankenhaus überwiesen. Mein Bein wurde dort gewickelt und ich bekam eine Heparinspritze. Dort sagte man mir, ich soll mich am Monatag auf Thrombose untersuchen lasen. Also sind wir zu einem Internisten und der hat mich gar nicht ernst genommen und meinte ich hätte einen Muskelfaserriss.
Die Schmerzen wurden immer schlimmer und ich habe erneut einen Internisten aufgesucht. Dieser bestätigte mir sofort, dass ich eine venentiefe Unterschenkelthrombose habe. Ich bekam wieder Spritzen und wurde dann auch Xarelto umgestellt. Nach vier Wochen kam ich mit Verdacht auf Embolie ins Krankenhaus, Verdachte wurde jedoch nicht bestätigt. Ich war insgesamt 8 Wochen zu Hause, da ich kaum laufen konnte.
Seit kurzem befinde ich mich in der Wiedereingliederungszeit, da ich noch immer nicht voll belastbar bin. Ich merke den Unterschied wie es vor dieser Erkrankung war und wie es jetzt ist. Das Stehen ist eine Qual. Ich habe nun Strümpfe bekommen, die ich langfristig brauchen werde. Nichts ist mehr wie es vorher war. Die Angst bleibt und die Thrombose habe ich immer noch. Viel getan hat sich nicht. Nach der Arbeit tun mir die Füße weh. Auf die Pille und andere chemische Verhütungsmittel werde ich verzichten müssen. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich eine Thrombose bekomme, warum auch in diesem Alter. Um so schlimmer ist es zu lesen, dass es anderen Menschen ähnlich geht wie mir.

| Pille: |
Valette/Maxim (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über den Wirkstoff Dienogest vor. Ob ein höheres Thromboserisikozu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr |
| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Schmerzen in Brust und Rücken, Atemnot, Abgeschlagenheit |
| Nebenwirkung: |
Lungenembolie beidseitig |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja
|
Meine Erfahrungen:
Ich habe die Maxim, die die gleichen Wirkstoffe wie die Valette hat, gerade mal ein halbes Jahr genommen. Davor habe ich seit der Geburt meines Kindes darauf verzichtet. Ich hatte eigentlich keinerlei Schmerzen, bis ich plötzlich während der Fahrt in den Kurzurlaub ein Stechen auf der linken Seite bekam. Erst glaubte ich noch, ich habe mir einen Nerv eingeklemmt, doch recht schnell war klar, dass es schlimmer sein muss, denn die Schmerzen wurden stündlich schlimmer. Ich quälte mich einen Tag und eine Nacht, konnte kaum atmen. Liegen ging überhaupt nicht und sitzen auch nur begrenzt. Wir riefen dann den Notarzt, weil ich mich vor Schmerzen krümmte und Angst hatte zu ersticken. Nach einem CT war recht schnell klar, dass es eine Lungenembolie auf beiden Seiten ist. Im Krankenhaus sagte man mir, ich hätte Glück gehabt und nicht später kommen dürfen. Man hat mir gleich strenge Bettruhe verordnet und blutverdünnende Mittel gespritzt. Ich wurde in der folgenden Woche täglich untersucht, Ultraschall der Beine, Magen-Darm-Spiegelung ect. Ich warte jetzt noch auf meine Thrombose-Strümpfe um dann endlich zurück nach Berlin zu dürfen. Da soll die Behandlung weiter gehen. Eigentlich habe ich Glück gehabt, dass ich sofort ins Krankenhaus kam und nicht erst zum Hausarzt gegangen bin, denn diese können die Symptome oft nicht zuordnen. Ich werde nie wieder eine Pille anrühren und finde es erschreckend, dass einen weder der Gynäkologe noch die Apotheker/innen über diese Risiken aufklären.

| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
|
Anmerkung der SDG:
|
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
1,5 Jahre
|
|
Symptome:
|
Schwierigkeiten zu Atmen, Schmerzen
|
|
Nebenwirkungen:
|
Lungenembolie
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Nachdem ich einen Monat krank geschrieben war auf Grund meiner Darmentzündung brach ich am Karfreitag am Morgen auf dem WC zusammen. Ich war vorher schon viel beim Arzt und habe immer gesagt, dass es nicht normal sei, wie schwer mir das Atmen fällt. Einmal zum Einkaufen laufen und ich musste anhalten wie eine 90-jährige Frau. Mir hat jedoch jeder Arzt versichert, das komme von meinen Medikamenten. Bis zu dem besagten Karfreitag, nach dem ich angefangen habe zu schreien, konnte ich mich nochmals bis aufs Sofa schleppen und meine Mutter davon überzeugen den Krankenwagen zu rufen. Wollte dann nochmals aufs WC und brach vor der Türe zusammen. Dann kam endlich der Krankenwagen, die mir Sauerstoffschläuche in die Nase legten, nun wars besser. In der Notaufnahme hatten sie einige Zeit bis sie rausgefunden haben, was es war. Von dort wurde ich in die Intensivstation verlegt, nach 2 Tagen auf die Station. Nun bin ich wider eine Woche zuhause, mein Körper erholt sich gut. Nun habe ich ein halbes Jahr Blutverdünner und kein Vertrauen mehr zu Ärzten.

| Pille: |
Valefee (Wirkstoff:Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
5 Monate |
| Nebenwirkung: |
Zweiseitige weit ausgeprägte Lungenembolie |
| Symptome: |
extreme Müdigkeit auch nach 10 Stunden Schlaf, Atemnot... |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Das war meine erste und die letzte Erfahrung mit der Pille. Beim Frauenarztbesuch wurde mir nicht besonders viel erzählt, außer dass die Pille für Haut und Haar gut sein sollen...Wo ich denke... hmm.. mir ist die Verhütung wichtig. Im ersten Monat habe ich schon erste Veränderungen gemerkt: etwa Haarausfall, die Regelblutungen waren völlig anders als sonst, aber da dachte ich mir: Mein Körper passt sich bestimmt an die Hormone an.Danach war´s schlimmer, nach 2-3 Monaten habe ich zur Nacht extreme Beinkrämpfe bekommen. So dass das ganze Schienenbein und die Füße so stark zusammen zogen und ich konnte überhaupt nichts machen, weil es nur höllisch weh getan hat. Nach 3-4 Minuten war es weg. Der 4te und 5te Monat war mit extremer Müdigkeit und Atemnot begleitet. An einem Tag ging es nicht mehr, am Abend habe ich hohes Fieber bekommen. Ich konnte nicht atmen, weil mein ganzer Brustkorb beim Atemzug durchgestochen war... und so stark, dass ich nie ganz einatmen könnte. Und nun wurde ich auf die Notfallstation gebracht. Jetzt, seit 4 Monaten, nehme ich Medikamente ein und lasse jede 2. Woche mein Blut checken.
| Pille: |
Belara (Wirkstoff: Chlormadinonacetat)
|
| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
30 Monate |
| Symptome: |
Schwerzen beim Auftreten, verhärtete und geweitete Waden
|
| Nebenwirkungen: |
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich habe die Pille zweieinhalb Jahre ohne Nebenwirkungen genommen, bin super damit klar gekommen und habe mir über Nebenwirkungen keine Sorgen gemacht, über Thrombosen schon gar nicht. Schließlich bin ich jung, Nichtraucher, nicht genetisch vorbelastet und ein sehr sportlicher und aktiver Mensch. Deshalb war ich mir sicher, dass ich mir beim Sport eine Wadenzerrung zugezogen habe, als meine linke Wade anfing zu schmerzen.
Nachdem die Schmerzen nach zwei Wochen nicht aufhörten, bin ich zum Sportmediziner gegangen und er hat mir die Zerrung bestätigt und mir das schmerzlindernde Gel Voltaren verschrieben und mir zu einer Sportpause von vier Wochen geraten. Daraufhin wurden die Schmerzen zwar etwas weniger, allerdings war das nur kurzzeitig der Fall.
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| Pille: |
Morea sanol (Wirkstoff: Cyproteronacetat)
|
|
Anmerkung der SDG:
|
Cyproteronacetat-haltige Pillen sind in Deutschland nicht
zur Verhütung zugelassen, werden aber dafür eingesetzt.
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
6 Monate |
| Symptome: |
vernichtende Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Schwindel |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose mit Hämorrhagien
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
3 Tage vor Weihnachten ist es passiert. Die Nacht davor hatte ich vernichtende rechtsseitige Kopfschmerzen, Schwindel und habe mich ständig erbrochen. Da ich seit einiger Woche stark erkältet und geschwächt war, dachte ich wenn ich morgen aufgestanden bin, ist alles vorüber. Das war es auch. Ich konnte am Morgen die Stimme meines Freundes, meine Wohnung und mein Körper nicht wiedererkennen. Krankenwagen mit Blaulicht in die Stroke, CT danach Intensivstation.Voll-Hepanisierung, keine Erklärung was mit mir passiert. Konnte mich vor Schmerz tagelang nicht rühren. Zuhause an Silvester, am nächsten Tag kribbelt der Arm, da ich Clexane nahm, behielten mich die Ärzte gleich da, zur Sicherheit, wie sie sagten. Alles nochmal von vorne, Intensivstation, Angst, Wahnsinn, morgens aufstehen... Seit Mitte Januar habe ich mit schlimmen Angstanfällen, Gefühlsstörungen und Existenzängsten zu kämpfen. Ein ständiges Auf und Ab, das nur schwer verkraftbar ist.

| Pille: |
Lamuna 20 (Wirkstoff: Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1,5 Jahr |
| Nebenwirkung: |
Sinusvenenthrombose |
| Symptome: |
starke Kopfschmerzen, tauber Arm, hängender Mundwinkel
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und wollte kurz meine Erfahrungen aufschreiben: Ich hatte durchgehend Kopfschmerzen, ca. 2 Wochen, bis ich zum Arzt gegangen bin. In dieser Zeit wurde mein linker Arm taub und mein linker Mundwinkel fing an zu hängen. Ich hatte auch Gleichgewichtsprobleme, ohne dass mir schwindlig war. Mein Hausarzt wusste nicht weiter und hat mich nach 1 Woche, die ich zuhause war und sich nichts verändert hat, zum Radiologen geschickt. Der entdeckte dann die verstopfte Sinusvene und ein ca. 5 cm großes Ödem mitten im Kopf. Tags drauf war ich dann im Krankenhaus. Nach 2 Wochen Heparinbehandlung durfte ich nach Hause und nehme jetzt noch Xarelto zur Blutverdünnung. Im Krankenhaus wurde bei mir auch ein Faktor V Leiden diagnostiziert. Mein Ödem ist jetzt nach 1,5 Monaten wieder weg und die Vene natürlich frei, aber ich bin gespannt wie es weiter geht. Vorallem welche langfristigen Vermütungsmittel es gibt, die keine Hormone beinhalten. Meine Frauenärztin meinte nur, dass es im Moment für mich nichts anderes gibt außer Kondome, weil nach so einem akuten Fall erst nach 6 Monaten was gemacht werden kann. Ich bin gespannt..

|
Pille:
|
Petibelle (36 Mon.), Yasminelle (9 Mon.), Yara (1 Mon.)
(Wirkstoff:Drospirenon) |
|
Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
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11/2008 bis 09/2012
|
|
Symptome:
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Nackensteifigkeit, plötzlicher explosionsartiger Kopfschmerz
|
|
Nebenwirkungen:
|
Sinusvenenthrombose
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|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Nach heftigen Nackenschmerzen bis hin zu Schluckbeschwerden über ca. 14 Tage, abends plötzliche Ohnmacht, ca. 4-6 min, ohne Krampfgeschehen, danach beschwerdelos; am Folgetag nach Hustenreiz plötzlicher explosionsartiger Kopfschmerz, im Verlauf Verlust von farblichem Sehen, Hören, Sprechen und Koordination; nach Noteinlieferung im Krankenhaus CT und MRT, danach Vollheparinisierung; 2 Wo. Stroke Unit u. 4 Wo. stationäre Reha; 3 Wo. ambulante Reha; linksseitige Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen sind nahezu behoben, Risiko für Anfallsleiden gering, hirnseitige Konzentrations- und Ausdauerschwäche verbessert aber noch anhaltend; Ursache Pille duch Ausschlußverfahren aller anderer Indikatoren liegt nahe - hatte riesiges Glück durch superschnelle und richtige Diagnostik und richtige Erstbehandlung innerhalb der ersten zwei Stunden - Danke an alle Beteiligten!

|
Pille:
|
Yasmin (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
5 Jahre
|
|
Symptome:
|
Atemnot, Brustschmerzen, Schulterschmerzen
|
|
Nebenwirkungen:
|
Embolien
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erfahrungen:
November 2009. Es fing zu einem Zeitpunkt an als ich topfit war (3 x in Woche gelaufen und 3x Fahrrad gefahren bin). Mir ging beim Laufen immer mehr die Luft aus. Dann auf der Arbeit Übelkeit, Druck in Brust und immer stärkere Brustschmerzen. Die Einlieferung in die Klinik blieb ohne Befund. Am 1. Weihnachtsfeiertag hatte ich sehr starke Rückenschmerzen, der Notarzt meinte ich soll zum Orthopäden. Als ich selber in die Klinik bin dann der Befund: schwere Lungen- und Rippenfellentzündung. Die Sympthomen sind danach nie ganz weggegangen. Nach mehrfachem Arztwechsel sind Verwachsungen entdeckt worden. In der Klinik musste eine Lungenteilresektion durchgeführt werden. Dabei wurde festgestellt, dass ich mehrere Lungenembolien hatte und weiterhin Faktor V. Jetzt muss ich Marcumar nehmen und habe nach wie vor Schmerzen auf der Seite.
| Pille: |
Yasmin ca.10Jahre (Wirkstoff: Drospirenon) und Midane 2 Jahre (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
Die Pille Midane ist identisch mit Diane 35, diese wird in Frankreich aufgrund von gemeldeten Todesfällen vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einndahmedauer: |
10 Jahre und 2 Jahre |
| Nebenwirkungen: |
Schlaganfall durch Sinusvenenthrombose |
| Symptome: |
Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Lähmungen, Sprachstörung |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Nach tagelangem Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen und allmählich auftretenden Lähmungserscheinungen sowie Sprachstörungen kam es letztes Jahr zur Diagnose eines Schlaganfalls/Hirninfarkts - ausgelöst durch eine Sinusvenenthrombose. Trotz anfänglich halbseitiger Lähmung und starker Sehstörungen (Sehnervlähmung und Doppelbilder) bin ich nach ein paar Monaten KH & Reha vergleichsweise gut "wiederhergestellt" - zumindest körperlich und staune nun über die Möglichkeit, dass hinter meinem Schlaganfall womöglich mehr als nur simples Pech oder Schicksal steckt, und es vorallem auch kein Einzelfall zu sein scheint.
Was mich irritiert, dass es niemanden zu interessieren scheint wer und wieviele von derartigen "Nebenwirkungen" betroffen sind. Mir wurde seitens des Krankenhauses zwar direkt nach Diagnosestellung die Pille abgesetzt und diese auch als einzig mögliche Ursache für meinen Schlaganfall dr. SVT aufgezeigt, jedoch würde mich interessieren, ob derartige Vorfälle/Nebenwirkungen nicht irgendwo gesammelt oder gemeldet werden müssten?
Anmerkung der SDG: Nebenwirkungen von Arzneimitteln müssen dem BfaRM, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet werden! Dies übernimmt normalerweise der Hausarzt oder Gynäkologe. Bitte immer nachfragen, ob dies geschehen ist. Im Zweifelsfall kann man sich auch selber an das BfaRM wenden und seinen Nebenwirkungen hier online anonym melden.
| Pille: |
Petibelle (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
ca. 6 Monate oder länger (bin mir nicht mehr sicher) |
| Symptome: |
Abgeschlagenheit, Übelkeit, starke Kopfschmerzen
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| Nebenwirkungen: |
Thrombose, beidseitiger Hirninfarkt/Hirnblutung, Epilepsie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Als ich am 27.12.2009 mit meinem Freund auf der Heimreise vom Winterurlaub war, spürte ich eine extreme Abgeschlagenheit. Nach einiger Zeit bekam ich zusätzlich Kopfschmerzen, die immer stärker wurden. Da ich seit meiner Kindheit oft Kopfschmerzen habe (auch öfters Migräne), habe ich mir dabei nichts gedacht und habe mich –als wir zu Hause waren- nach Einnahme einer Schmerztablette ins Bett gelegt. Leider hat das Schmerzmittel nur kurzfristig gewirkt und die Kopfschmerzen sind wieder nach kurzer Zeit zurückgekommen. Das Ganze ging bis zum 30.12.2009 bis ich mich selbst entschloss ins nächstgelegene Krankenhaus zu fahren. Mein Freund fuhr zusammen mit mir dorthin. Ich hatte kurz die Gelegenheit, mit einem Arzt zu sprechen, der mich kurz darauf wieder nach Hause schickte (Begründung: Notbesetzung im Krankenhaus, Belegkrankenhaus, Notfallaufnahme erst ab 18.00 Uhr). Da es ca. 16.30h war, sind wir also wieder nach Hause gefahren. Es hat nicht lange gedauert, da ist meine Motorik im rechten Unterarm ausgefallen. Ich habe zu meinem Freund gesagt: „Schatzi, jetzt wird es ernst: Ich habe einen Schlaganfall!“ Fahr mich sofort in das Krankenhaus, in dem wir zuvor waren.“ Während der Fahrt ist dann auch meine Sprache ausgefallen und mein Freund dachte, dass ich sterbe.
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| Pille: |
Valette (Wirkstoff:Dienogest), dann Yasmin (Wirkstoff:Drospirenon), dann Maxim (Wirkstoff:Dienogest), jetzt Desogestrel Aristo |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
den Wirkstoff Dienogest vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
insg. circa 6 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Tiefe Beinvenenthrombose |
| Symptome: |
Anschwellen und Schmerzen in der Wade, Atemnot |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Begonnen habe ich mit der Einnahme der Valette mit etwa 17 Jahren. Schon mit etwa 18 Jahren hatte ich oftmals Schmerzen in beiden Waden, die vor allem nach langem Sitzen anschwollen. Nach mehrfachen Untersuchungen wurde eine Thrombose zwar ausgeschlossen, jedoch gehe ich heute davon aus, dass die Beschwerden von der damals eingenommenen Pille kamen und erste Anzeichen einer sich bildenden Thrombose waren.
Nach ein paar Jahren traten diese Beschwerden jedoch nicht mehr auf. Innerhalb der Jahre nach diesem Vorfall passierte nichts Auffälliges. Ab Mitte Dezember 2012 hatte ich dann vermehrt starke Schmerzen in der rechten Wade, konnte irgendwann kaum noch auftreten und laufen, sodass ich Ende Dezember meinen Hausarzt aufsuchte. Obwohl ich von den früheren Problemen berichtete und sogar auf eine taube Stelle im Bereich des Knöchels hindeutete, vermutete der Arzt eine Muskelzerrung, da ich einige Tage vor der Untersuchung noch auf einer Feier gewesen bin. Eine Blutuntersuchung wurde nicht gemacht.
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| Pille: |
Yaz (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Risiko für venöse Thromboembolien als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
Die Pfortaderthrombose ist eine Gefäßerkrankung bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in der Pfortader der Leber gebildet hat.
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| Einnahmedauer: |
ca. 5 Jahre mit Unterbrechung |
| Nebenwirkung |
Pfortaderthrombose
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| Symptome: |
Magen-Darm Beschwerden, Schmerzen im ganzen Körper, Atemnot
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es war ein ganz normaler Schultag, ich hatte mir nach der Berufsschule noch mein Mittagessen geholt, welches mir komischerweise sehr schwer im Magen lag. Zu Hause ging dieses Völlegefühl immer noch nicht weg und nach kurzer Zeit litt ich unter Erbrechen und Durchfall. Komischerweise kam beim Erbrechen jedoch nur Gallenflüssigkeit und es hat sehr stark geschmerzt. Das war an einem Mittwoch, ein verlängertes Wochenende stand an.
Ich habe mich bis Donnerstag die ganze Nacht noch versucht zu übergeben, es kam jedoch nichts mehr, da ja auch nichts mehr im Magen war. Hinzu kamen sehr starke Magenschmerzen und alles sah so aus, als hätte ich einen Magen-Darm-Infekt. Da die Magenschmerzen immer stärker wurden, habe ich mehrfach an diesem Tag Paracetamol eingenommen. Anfangs hat das auch noch geholfen, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden die Schmerzen jedoch stärker. Am Freitag morgen hat meine Mutter direkt beim Hausarzt angerufen. Dieser hat ihr mitgeteilt, dass ein Magen-Darm Infekt derzeit kreist. Wir haben uns also immer noch nichts dabei gedacht.
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| Pille: |
Yaz (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Risiko für venöse Thromboembolien als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
21 Monate
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| Nebenwirkung |
Tiefe Beinvenenthrombose mit Lungenembolie
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| Symptome: |
Venenentzündung, Druck im Bein, Atemnot, Herzrasen
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Bekam die YAZ ursprünglich wegen der Haut und wegen Menstruationsproblemen. Eigentlich war ich immer zufrieden damit, bis ich krank wurde. Nach einem ausgelassenen Tag mit Paintball hat sich die tiefe Beinvene entzündet. Fühlte sich erst an wie eine Zerrung, hatte dessen deshalb zunächst keine Beachtung geschenkt.
Nach zwei Wochen war der Schmerz so unerträglich, dass ich zum Arzt gegangen bin (war in der Zeit in Südafrika...). Die diagnostizierte Venenentzündung reichte vom Knöchel bis tief in den Oberschenkel und es hatten sich bereits mehrere Thromben mit Vollverschluss in der Wade gebildet. Der Unterschenkel war eiskalt.
Im Krankenhaus folgte die Embolie mit schwerer Atemnot und Herzrasen; Blutdruck und Sauerstoffsättigung waren aber verhältnismäßig in Ordnung. Alle Bluttests waren negativ, genetische Defekte sind damit auszuschließen. Familiäre Vorbelastung besteht auch nicht. Heparin und Warfarin bzw. später dann Marcumar haben die Gerinnsel aufgelöst. Im Sommer werde ich Marcumar absetzen können, die Kompressionsstrümpfe werde ich wohl nicht mehr los.
| Pille: |
Cyproderm (Wirkstoff: Cyproteronacetat)
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Anmerkung der SDG:
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Cyproteronacetat-haltige Pillen sind in Deutschland nicht
zur Verhütung zugelassen, werden aber dafür eingesetzt.
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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1 Jahr |
| Symptome: |
Schwellung, Schmerzen, blau-lila Verfärbung |
| Nebenwirkungen: |
Tiefe Bein-/Beckenvenenthrombose (rechtes Bein) |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Am 7 Februar bekam ich plötzlich Schmerzen in meinem rechten Bein. Zuerst dachte ich, dass ich vielleicht eine Muskelzerrung oder einen Windstoß abbekommen hatte. Ich sagte meinem Freund auch, dass ich Schmerzen im rechten Bein hätte. Er meinte auch zu mir, dass das wahrscheinlich eine Muskelzerrung, Windstoß oder ein eingeklemmter Nerv sind. Deswegen bin ich auch erstmal nicht zum Arzt, weil ich auch dachte, das er mir nur Schmerztabletten verschreiben würde.
Am WE war mein Bein geschwollen von der Wade bis zum Oberschenkel und auch blau-lila verfärbt. In der Wade hatte ich das Gefühl, dass ich einen Muskelkater hätte. Das Bein konnte ich nicht mehr belasten und bin herum gehumpelt, am Samstag war ich noch mit meinem Freund einkaufen. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie ich die 4 Etagen im Treppenhaus geschafft habe. Jede Anstrengung kostete mich viel Kraft. Im Handelshof habe ich mein Bein nur noch hinter mir hergeschleift, solche Schmerzen hatte ich. Zurück in der Wohnung habe ich geheult vor Schmerzen.
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Pille:
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Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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6 Monate
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Symptome:
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dickes, blaues Bein, Gefühl wie Muskelkater
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Nebenwirkungen:
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Tiefe Beckenvenenthrombose
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Raucher:
|
Nein
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Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erfahrungen:
Als ich 17 Jahre alt war, ging ich, sportlich, schlank, Nichtraucherin, kerngesund, im Dezember 2006 wegen sehr schmerzhaften und unregelmäßigen Monatsblutungen zu meiner Frauenärztin. Sie verschrieb mir daraufhin die Pille Yasminelle. Wie gesagt, wegen schmerzhafter und unregelmäßiger Blutungen und nicht, weil ich eine Empfängnisverhütung wünschte. Sie schlug mir keine anderen Arzneimittel vor. Auch wies sie mich nicht auf das erhöhte Thromboserisiko hin. Da ich ja schlank und Nichtraucherin sei und in meiner Familie keine derartigen Fälle vorkommen „könne ja gar nichts passieren“. Hätte ich damals gewusst, dass der Wirkstoff Drospirenon das Blut verdickt, hätte ich die Yasminelle niemals genommen!!
Ein halbes Jahr später, im Juni 2007, merkte ich morgens, dass meine Jeans am rechten Bein etwas enger saß als im linken. Zudem hatte ich das Gefühl, als hätte ich einen Muskelkater im rechten Bein. Ich war zwar leicht verunsichert, machte mich aber trotzdem auf den Weg zur Schule. Nach ca. drei Minuten Fußmarsch konnte ich mein rechtes Bein kaum noch belasten, es fühlte sich an, als würde es gleich platzen. Ich schleppte mich humpelnd und mit letzter Kraft nach Hause. Meiner Mutter und mir kam sofort der Gedanke einer Thrombose. Ich suchte sogleich meinen Hausarzt auf, der den Verdacht mangels Ultraschallgerät nicht bestätigen konnte. Er schickte mich weiter zu einem Gefäßspezialisten, der mit dem Ultraschallgerät dann sehen konnte, dass sich ein Thrombus am rechten Beinansatz festgesetzt hat.
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| Pille: |
Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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Symptome:
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Kopfschmerzen, Übelkeit, Taubheitsgefühl im Arm |
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Nebenwirkung:
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Sinusvenenthrombose
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| Raucher |
Ja
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Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erahrungen:
Nachdem ich sehr glücklich mit der AIDA war und diese auch 5 Jahre lang gern genommen habe ohne wirklich auffallende Nebenwirkungen, wurde im Mai 2012 eine Sinusvenenthrombose entdeckt. Ich hatte bestialische Kopfschmerzen und das ca. 6 Tage lang. Habe mich übergeben müssen und mein linker Arm wurde langsam taub, sodass ich keine genaue Kontrolle über diesen hatte.
Genau dann habe ich mich entschlossen ins KH zu fahren. Dort wurde nach 7 Stunden intensiver Untersuchung durch das MRT die Thrombose in der Vene im Hirn entdeckt. Nach 6 Tagen KH-Aufenthalt habe ich durch ein Gentest erfahren, dass das Faktor-V-Leiden besteht. Das ist ein genetischer Gerinnungsdefekt. Das heißt, dass das Blut schneller gerinnt als "normal". Nachdem auch noch eine Erhöhung der Thrombozyten festgestellt wurde (und wird), war es dann tatsächlich klar, dass ich dauerhaft "Marcumar/Tabletten für die Gerinnung" einnehmen muss.
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| Pille: |
Petibelle (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
4 Jahre |
| Nebenwirkungen: |
tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie |
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Symptome
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geschwollene Beine |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Im August merkte ich auf einmal, dass ich Schmerzen beim Laufen hatte, die Schmerzen kamen aus der Hüfte. Nachdem dies so schlimm wurde, dass ich kaum noch laufen konnte, ging ich ins Krankenhaus, wo fälschlicherweise beginnende Osteoporose diagnostiziert wurde.
Nach einigen Tagen wurde ich wieder entlassen, ca. eine Woche später merkte ich, dass mein linkes Bein auf einmal stark anschwoll, glücklicherweise habe ich dann sofort einen Arzt aufgesucht, der mich auch sofort in ein Krankenhaus einwies. Diagnose: tiefe Beinvenenthrombose. Im Krankenhaus kam es dann noch zu einer Lungenembolie, die zum Glück sofort behandelt werden konnte.
Bei den Gentests kam dann heraus, dass ich eine homozygotes Faktor V Leiden habe und der Faktor 7 heterozygot auch betroffen ist. Seitdem musste ich Marcumar nehmen, war bei gefühlten 100 verschiedenen Ärzten, die mir alle etwas anderes sagten. Anfang des Jahres habe ich jetzt auf Xarelto umgestellt, nachdem ich mit dem Marcumar eine Fehlgeburt hatte (obwohl die Schwangerschaft sehr früh bemerkt und das Marcumar abgesetzt wurde...) Mir haben auf jeden Fall alle Ärzte gesagt, was ich für ein Glück hatte, dass ich rechtzeitig zum Arzt gegangen bin, da die Thrombose schon so schlimm war.. Dazu muss ich auch sagen, dass meine Mutter schon mit Anfang 40 gestorben ist, damals war die Ursache unklar, jetzt ist aber sicher: Sie hatte dasselbe wie ich, nur dass es bei ihr nie diagnostiziert wurde
| Pille: |
Lamuna 20 (Wirkstoff: Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Jahr |
| Nebenwirkung: |
beidseitige Lungenembolie |
| Symptome: |
Schmerzen im Rücken und Lunge, Luftnot |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
In der Nacht zum 27.11.2012 bekam ich schlimme Schmerzen im Lungen-Bereich, die sich bis zum Rücken ausbreiteten und in meinen linken Arm. Ich dachte, ich hätte mir vielleicht den Rücken verlegen und machte mir ein heißes Bad. Die Schmerzen gingen aber nicht weg und wurden schlimmer. Es waren Schmerzen, die man nicht in Worte fassen kann. Ich weinte die ganze Nacht und wollte keinen Krankenwagen anrufen, weil ich dachte, es wäre nichts Schlimmes. Als mir dann das Atmen nur noch unter Schmerzen schwer fiel, ging ich so früh es ging in eine Klinik, in der ich wegen physischer Probleme behandelt wurde.
Die Ärzte dort konnten auch nicht feststellen, was ich hatte und überwiesen mich in das Aachener Klinikum, das nicht weit von der Klinik weg war. In der Notfallaufnahme wurde ich von Kopf bis Fuss untersucht und nach einigen Stunden des Wartens nach den Untersuchungen kamen mehrere Ärzte in mein Zimmer und sagten mir, dass ich eine beidseitige Lungenembolie hätte und sie hätten mir nur noch wenige Wochen gegeben. Ich blieb ca. eine Woche im AC Klinikum und musste für ein halbes Jahr Marcumar nehmen. Ich habe die Embolie durch die Pille Lamuna 20 bekommen und bin noch dazu Raucher gewesen, hatte Übergewicht von 83 KG wiege jetzt 60kg. Es wurde noch APC Resistenz bei mir festgestellt.
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| Pille: |
Monostep/ dann Microgynon (Wirkstoff:Levonorgestrel)
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| Anmerkung der SDG |
Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
|
14 Jahre
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|
Symptom
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schwere Atemnot, Herzrasen, Schocksymptomatik
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|
Nebenwirkungen:
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Thrombose, beidseitige Lungenembolie, Strasser Stadium 3
|
|
Raucher:
|
Nein
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|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Alles fing im Mai 2012 mit einem schweren Bandscheibenvorfall an, der mich für eine Woche ins Krankenhaus brachte. Dort war ich zwar nicht komplett bettlägrig, aber doch bewegungseingeschränkt. Leider wurde mir laut Angaben der Schwestern täglich nur eine "Säuglingsdosierung" 0,2 der Thrombosespritzen verabreicht.
Nach ca. 3 Wochen bemerkte ich nach Treppensteigen ein plötzliches Unwohlsein mit Atemnot und Herzrasen, was sich nach einigen Minuten legte, aber nach einer Woche sich noch einmal wiederholte. Ich schob das darauf, dass ich nach dem Bandscheibenvorfall einfach außer Form war und begann das Walken. Auf einer meiner Touren Ende Juni brach ich dann von jetzt auf gleich zusammen, das Herzrasen, die Atemnot waren so stark, dass ich ohnmächtig wurde. Eine Joggerin fand mich und der später dazugerufene Notarzt hatte direkt den richtigen Verdacht auf Lungenembolie.
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| Pille: |
Cerazette (Wirkstoff: Desogestrel)
|
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
Geschwollenes Bein, Krämpfe, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen |
| Nebenwirkungen: |
Schwere Tiefen-Venenthrombose von Wade bis Iliacavene im Bauch
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Durch ständige Schmierblutungen wurde ich auf Cerazette umgestellt. Der Arzt kannte mein Alter und Gewicht, meinte aber, daß dies unkompliziert sei. Plötzlich hatte ich schwere Bauchschmerzen und wurde auf Gebärmutterentzündung diagnostiziert. Am nächsten Tag hatte ich schwere Rückenschmerzen und Krämpfe. Es wurde ein MRT gemacht, nichts gefunden, Schmerzmittel, und wieder heim. Am Tag darauf hatte ich starke Schmerzen im linken Bein und konnte kaum noch laufen. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich nicht mehr laufen und das Bein war sehr dick.
Als ich ins KH kam, wurde eine schwere Thrombose diagnostiziert, von Mitte Wade bis in den Bauchraum. 11 Tage Klinik, Heparin, Marcumar. Insgesamt war ich 4 Wochen auf Marcumar und dann 5 Monate Pradaxa, plus ein Enzympräparat zum besseren Lösen der Thromben. Diese lösten aber eine schwere Unverträglichkeit aus, die aber monatelang niemand erkannte. Täglich schwere Koliken, Übelkeit, Durchfall, Schwäche, etc.. Es war eine Odyssee zu Ärzten, Untersuchungen etc, aber ohne Ergebnisse. Mit 3 Kindern daheim und einem Mann, der beruflich im Ausland ist, war das die Hölle. Jeder Arzt sagte mir, dass es ein Wunder sei, dass ich überhaupt noch lebe. Reisen und Flüge sind nun viel anstrengender, Spritzen und Strümpfe, jeder Flug über 2 Stunden ist eine Qual. Ich habe auch 2 Jahre später noch nicht mehr meine innere Ruhe wieder gefunden.
| Pille: |
Diane35 (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Diese Pille wird in Frankreich aufgrund von gemeldeten Todesfällen vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einndahmedauer: |
3 Monate |
| Nebenwirkungen: |
Tiefenvenenthrombosen im Becken und Oberschenkel |
| Symptome: |
Kopfschmerzen, Unwohlsein, Herzbeklemmen |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Im Juli 2007 fing ich mit der Einnahme der Pille Diane wegen Akne an. Trotz meines Alters wäre dies kein großes Risiko, so der Arzt. Im Oktober 2007 bekam ich erst Kopfschmerzen, dann Unwohlsein, Herzbeklemmen und eines Morgens war mein linkes Bein um das Doppelte angeschwollen, grau und ich hatte furchtbare Schmerzen darin. Meine Venen wurden nach unten ins Bein verschlossen; mein Glück, denn nach oben hätte es meinen Mann eventuell zum Witwer mit fünf Kindern gemacht! Im KH wurde ausgeschlossen, dass ich von Natur aus thrombosegefährdet bin und die Pille als Ursache angegeben. Mein Frauenarzt hat dies vehement verneint!
| Pille: |
Diane 35 (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
7 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Lungenembolie, tiefe Bauch-, Becken- & Beinvenen-Thrombose |
| Symptome: |
Schulterschmerzen, Kurzatmigkeit |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Im Alter von 22 Jahren bemerkte ich einen Stich im Oberschenkel und Beschwerden beim Gehen. Nach kurzer Zeit wurde der Oberschenkel tiefrot. Meine Arbeitskollegen brachten mich (ein Glück!) sofort ins Krankenhaus. Dort wurde ich nach einer Untersuchung in die Intensivstation gebracht und unter Lysetherapie gesetzt. Nach wenigen Minuten löste sich eine Thrombose und ich bekam eine Lungenembolie. Der linke Lungenflügel ist zusammengeklappt. Da die Ärzte unter der Lysetherapie Angst hatten, dass ich bei einer Regelblutung verbluten würde, gaben sie mir weiter die Pille (Diane 35). Bis zu 3 Stück am Tag.
Nach 5 Tagen wurde ich auf die normale Station verlegt. Hier bekam ich erneut Schmerzen in der Kniekehle. Nach und nach wurde ich schwächer und mein Kreislauf brach zusammen. Nachts war ich klitschnass geschwitzt. Man stellte nach ca. 1 Woche fest, dass meine komplette Bauchvene , Becken- und Beinvene bis in den Fuss verschlossen waren. Notoperation. Kurze Zeit später bekam ich erneut eine Thrombose in der Beckenvene, die sich jedoch verfestigt hat (bis heute). Ich habe ca. 2 Jahre Marcumar genommen und trage seitdem jeden Tag meine hübschen Kompressionsstrumpfhosen. Erst später kam heraus, dass ich zudem Faktor V habe. DAS GUTE: Ich habe vor 2 Jahren trotz Komplikationen ein gesundes Kind bekommen!

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Pille:
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Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
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Einnahmedauer:
|
5 Jahre
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Symptome:
|
Schmerzen in der linken Wade, Atemnot
|
|
Nebenwirkungen:
|
Beidseitige schwere Lungenembolie
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Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Ich bin im Tierschutz aktiv und wir waren Ende 2012 in Tierschutzdiensten in Italien - 3000 km in 3 Tagen gefahren ohne nennenswerte Pausen. Zwei Tage nach der Rückkehr hatte ich starke Schmerzen in der linken Wade - kurz danach kam ich sofort außer Atem, wenn ich mit meinen Hunden nur den kleinsten Hügel hochging. Selbst Treppensteigen raubte mir den Atem. So etwas hatte ich noch nie erlebt.
Nach über 1 Woche ging ich zum Hausarzt, der zu meinem Glück sofort eine Ahnung hatte und mich zum Lungen-CT schickte. Die Diagnose: beidseitige schwere Lungenembolie. Der Rettungsarzt sagte, ich könne mich freuen, noch zu leben.
Ich hatte das Gefühl, ich bin im Film. Das konnte doch nicht wahr sein! Mit TatüTata ins Krankenhaus. Ich fühlte mich überhaupt nicht krank und konnte auch nach diversen Untersuchungen am nächsten Tag nach Hause. Aber nun muß ich Marcumar für ein 1/2 Jahr nehmen. Auslöser waren sicherlich die Pille plus die lange Fahrt. Die Pille, die ich wegen meiner Hautprobleme genommen habe, ist nun natürlich passé. Ich hätte nie gedacht, daß mir so etwas nach fast 30 Jahren Pilleneinnahme passieren könnte. Unterm Strich bin ich wohl glimpflich davongekommen...
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Pille/Kontrazeptivum:
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Nuvaring (Wirkstoff: Ethonogestrel)
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| Anmerkung der SDG: |
Der Nuvaring hat laut einer dänischen Studie ein höheres Thromboserisiko als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel.
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| Einnahmedauer: |
ca. 3 Monate |
| Nebenwirkung: |
Thrombose und Lungenembolie |
| Symptome: |
Ziehen in der Wade, starke Schmerzen im Brustbereich |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte erst ein ungewohntes Ziehen in der Wade, das aber nicht als Thrombose erkannt wurde. Dann nach ca. 1 Woche sehr starke Schmerzen im Brustbereich. Meine Frauenärztin wollte mich in dem Moment nicht auf Thrombose untersuchen, das sei die Aufgabe der Allgemeinärztin. Dadurch verzögerte sich die Diagnose Lungenembolie schon einen Tag. Dann wurde ich in die Röhre geschoben und auch da haben die Ärzte die Embolie noch nicht erkannt. Erst als ich ins Krankenhaus eingeliefert wurde (nochmal einen Tag später), haben die Ärzte das Ausmaß erkannt. Ich habe nachträglich (nach 1 Jahr Marcumar-Einnahme) mein Blut komplett untersuchen lassen: es gibt keinerlei Auffälligkeiten. Daher ist für mich eindeutig, dass die Thrombose und Embolie durch den Nuvaring kamen. Kein einziger Arzt hat mir das bestätigen wollen, besonders die Frauenärzte schützen sich hier gegenseitig.
| Pille/Kontrazeptivum: |
Nuvaring (Wirkstoff: Ethonolgestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Der Nuvaring hat laut einer dänischen Studie ein höheres Thromboserisiko als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel.
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| Einnahmedauer: |
6 Jahre |
| Nebenwirkung |
Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall |
| Symptome: |
Schmerzen im Bein, Kurzatmigkeit, starker Schwindel |
| Raucher: |
Nein |
| Übergesicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte keine Anwendungsprobleme mit dem Nuvaring. Er störte mich nicht. Auch nicht beim Sex oder meinen Partner. Es wäre wohl nicht so schlimm gekommen, wenn ich die Schmerzen der Thrombose nicht missinterpretiert hätte. Es zog nämlich am ganzen Bein entlang wie ich es schon bei Ischias-Schmerzen erlebt hatte. Mein Bein war weder heiß noch dick. Seit einigen Tagen kam Kurzatmigkeit dazu und als ich ich mich dann in aller Frühe doch entschloss, anstatt zur Arbeit zum Arzt zu gehen, war es zu spät. Mir platzte eine Ader im Kleinhirn = Schlaganfall.
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| Pille: |
Ministron (Wirkstoff:Levonorgestrel) |
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Anmerkung der SDG:
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Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
|
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Einnahmedauer:
|
10 Jahre
|
|
Symptome:
|
Epileptischer Anfall
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|
Nebenwirkungen:
|
Sinusvenenthrombose
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Ja
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Meine Erfahrungen:
Als ich Anfang des Jahres morgens zur Arbeit fuhr, war alles normal, ich hatte die letzten Tage keine vermehrten Kopfschmerzen oder ähnliches. Kurz vor Feierabend begann plötzlich mein kleiner Finger sich zu verkrampfen, binnen weniger Sekunden breitete sich dieser Krampfanfall über den Arm bis über den ganzen Körper aus, so dass ich letzten Endes vom Bürostuhl auf den Boden fiel und für ca. 10 Minuten das Bewusstsein verlor (später erfuhr ich dies war das erste Grand Mal, epileptischer Anfall).
Als ich wieder "aufwachte", waren bereits Notarzt und Krankenwagen vor Ort, die mich dann ins Krankenhaus fuhren. Dort in der Notaufnahme angekommen wurden einige Untersuchungen gemacht. Da man zu diesem Zeitpunkt noch von einem "normalen" epileptischen Anfall (in meinem Falle ein Grand Mal) ausging, wurde ich auf die Neurologie verlegt. Kaum dort angekommen, passierte das gleiche wieder, mein Finger verkrampfte und ich verlor erneut das Bewusstsein. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich stark ruhig gestellt für die nächsten 3 Tage, "dank" Valium kann ich mich daher an die zwei folgenden Epileptischen Anfälle (beides erneut Grand Mal) nicht erinnern und habe auch ansonsten nur bruchstückhafte Erinnerung an die ersten Tage.
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| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
3 Monate |
| Nebenwirkung: |
Sinusvenenthrombose |
| Syptome: |
starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Meine Erfahrungen mit der Yasmin: Mit der Einnahme der Pille begann ich ungefähr im Februar 2007, im Alter von 14 Jahren. Drei Monate später, Ende Mai, fühlte ich mich nach einer sehr anstrengenden Woche abends unheimlich kaputt und hatte Kopfschmerzen, dachte mir aber nichts weiter dabei und legte mich früh ins Bett. Mitten in der Nacht wachte ich aufgrund sehr starker und kaum auszuhaltender Kopfschmerzen und großer Übelkeit auf, kurz darauf erbrach ich mich mehrmals.
In der selben Nacht kam ich ins Krankenhaus, wo nach einer Kernspintomographie die Diagnose „Sinusvenenthrombose“ feststand. Darauf folgte eine Woche auf der Intensivstation, danach noch etwas mehr als eine Woche auf der normalen Station, währenddessen immer wieder Kernspintomographien, sowie mehrerere Punktionen durchgeführt wurden, um mir Gehirnwasser zu entziehen und somit die weiterhin sehr starken Kopfschmerzen etwas zu reduzieren. Im Laufe der ersten Woche im Krankenhaus trat auch auf beiden Augen ein Doppelsehen auf, das noch einige Wochen anhielt.
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| Pille: |
Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
|
Anmerkung der SDG:
|
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
31 Monate
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|
Symptome:
|
plötzlich starke Schmerzen in der Brust, Atemnot
|
|
Nebenwirkung:
|
Lungenembolie, Unterschenkelvenenthrombose
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erahrungen:
Im Jahr 2007 wurde mir von meinem Frauenarzt die Pille diane verschrieben. Da ich diese Pille nicht vertragen habe und erhebliche Nebenwirkungen spürte, hat mein Frauenarzt mir am 11.02.2008 die Pille aida verschrieben. Diese Pille habe ich bis zum 22.09.2010 eingenommen.
Am 25.08.2010 wurde ich aufgrund starker rechtsthorakaler Schmerzen und plötzlicher Atemnot vom Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Dort wurde ich bis zum 28.08.2010 mit Antibiotikum und Schmerzmedikation behandelt. Der Befund im vorläufigen Entlassungsbericht lautet rechtsseitiger Pleuraerguss und Pleuritis.
Am 6.09.2010 wurde ich mit atemabhängigen Schmerzen und starken Schmerzen in Rückenlage erneut in das gleiche Krankenhaus aufgenommen. Diesmal lauteten die Diagnosen Pleuritis und Pneumonie. Während meines Krankenhausaufenthaltes wurden drei Röntgenaufnahmen meines Thorax angefertigt. Am 13.09.2010 wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen.
Am 22.09.2010 überwies mein Hausarzt mich mit Verdacht auf Lungenembolie an eine Röntgenpraxis. Dort wurde ein Spiral-CT meines Thorax mit Focus auf Lungenarterienembolie durchgeführt. Der Verdacht meines Hausarztes wurde durch die Ergebnisse dieser Untersuchung bestätigt. Ich wurde erneut in das Krankenhaus eingeliefert, in dem ich bereits am 25.08.2010 mit starken Schmerzen und plötzlicher Atemnot aufgenommen worden war. Am selben Tag setzte ich auf Anweisung der Ärzte hin die Pille aida ab.
Im Krankenhaus wurde meine diagnostizierte Lungenembolie mit Infarktpneumonie und parapneumonischer Pleuritis bis zum 3.10.2010 behandelt. Die Therapie mit Marcumar wurde eingeleitet.
Im Februar 2011 erlitt ich trotz der Therapie mit Marcumar erneut eine Thrombose im linken Unterschenkel.
Im Moment nehme ich kein Marcumar. Obwohl mein Allgemeinzustand in Ordnung ist, leide ich immer noch unter den Erinnerungen an die starken Schmerzen. Ich mache jeden Tag die Atemübungen, die ich während meiner Physiotherapie nach der Lungenembolie erlernt habe. Ohne Schmerzen atmen zu können empfinde ich mit jedem Atemzug als ein Geschenk.

| Pille: |
Lamuna20 (Wirkstoff: Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Jahr |
| Symptome: |
Atemnot |
| Nebenwirkung: |
Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich spielte schon 10 Jahre Fußball, da es einfach mein Leben war. Ich fühlte mich immer so frei, wenn ich spielte, konnte immer meine Aggressionen rauslassen und mich mal von der Schule ablenken. Es war schon spät, aber ich lernte noch für die Matheklausur. Gegen 2 Uhr legte ich mich ins Bett und schlief ein. Nach zwei Stunden wurde ich wach, wegen starker Atemnot. Ich schnappte nach Luft und rannte runter. Meine Mutter rief sofort den Notarzt an. Im Krankenhaus untersuchten sie mich und ich erfuhr, dass ich zur Beobachtung dableiben musste. Ich machte mir keine Sorgen um mich, weil es mir wieder gut ging und ich mich wieder auf das Training freute. Am nächsten Tag wollten die Ärzte noch mal sicher gehen, dass ich wirklich nichts habe außer eine Knieverletzung, aber die war halb so schlimm, also dachte ICH!
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| Pille: |
Yaz (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
8 Monate |
| Symptome: |
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Thrombose |
| Nebenwirkung: |
tiefe Beinvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich habe die Pille Yaz im April 2012 zum ersten Mal eingenommen. Sie war meine erste Pille, ich war nicht vorbelastet durch andere Hormone. Nebenwirkungen hatte ich so gut wie gar keine, außer zum Periodenbeginn einige Kopfschmerzen. Ende November 2012 begannen die Schmerzen im linken Oberschenkel. Ich dachte zuerst an Muskelkater. Leider wurden die Schmerzen immer stärker, mein Unterschenkel wurde starr, lief blau an und war geschwollen. Die Diagnose im Krankenhaus: Tiefe Beinvenenthrombose. Ich bin 22 und nahm die Pille Yaz für 8 Monate. Ich bin keine Raucherin, habe in meinem Leben noch nie eine Zigarette angefasst, bin nicht übergewichtig und in meiner Familie gibt es keinerlei Fälle, die mir zu einer Thrombose verhelfen würden. Was ich jetzt tun muss? Aktuell 8 Monate lang Tabletten (Sintrom) schlucken, anfangs wöchentliche Blutabnahme und Kontrolle im Krankenhaus, jetzt monatlich. Kompressionsstrümpfe. Ich darf mein Leben lang keine Pille mehr nehmen. Die Traumpille ohne Nebenwirkungem hat sich in eine Alptraumpille verwandelt. Plötzlich. Einfach so. Ohne Vorbelastung.
| Pille: |
Jennifer35 (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
9 Jahre |
| Symptome: |
Schmerzen im Rücken, Bein, Leiste |
| Nebenwirkung: |
tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Meine Geschichte fing im September 2011 in Belgien mit starken Rückenschmerzen an. Da ich allerdings des Öfteren über derartige Schmerzen klagte, dachte ich an nichts Böses. Als ich dann einige Wochen später in Deutschland kurz zu Besuch war, nutze ich die Gelegenheit und stellte meine Probleme beim Hausarzt vor. Erster Verdacht: Hexenschuss. Doch auch die Spritze half nicht und einige Tage später verlagerte sich der Schmerz in Bein und Leiste. Beim Laufen musste ich wegen der Schmerzen ständig Pausen machen. Ich konnte nicht mehr stehen, sitzen oder schlafen. Per Ferndiagnose haben mir die Ärzte in Deutschland geraten, sofort in Belgien ein Krankenhaus aufzusuchen.
Nach stundenlangen Tests stand dann die Diagnose fest: tiefe Beinvenen-und Beckenthrombose.
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
5 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Herzinfarkt |
| Symptome: |
Brennen im Hals/Bronchien und Brustgegend |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
In der Nacht zum 13.06.2012 wurde ich wach und verspürte ein starkes Brennen im Hals und der Bronchengegend. Ich dachte mir nichts schlimmes dabei und trank einen Schluck Selter, da ich davon ausging, dass das Brennen dann nachlassen würde. Dem war aber leider nicht so. Als ich mich wieder hinlegte, um weiter zu schlafen, verspürte ich einen Schmerz (ich glaube, ich kann ihn als Druck beschreiben) im linken Arm. Da ich mich genau 2 Tage vorher mit meiner Mutter über das Thema Herzinfarkt unterhalten hatte, reagierte ich sofort. Ich beauftragte meinen Partner mich ins nächste Krankenhaus zu fahren. Auf dem Weg ins Krankenhaus war ich schon komplett schlapp und konnte mich kaum auf den Beinen halten.
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| Pille: |
YAZ (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Risiko für venöse Thromboembolien als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
3 Monate |
| Nebenwirkungen: |
Lungenembolie |
| Symptome: |
Atemnot, Abgeschlagenheit, thorakale Schmerzen
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Anfang 2011 verschrieb mir mein Gynäkologe eine neue Pille "YAZ". Ich nahm vorher jahrelang Microgynon. Er meinte, ich solle doch mal die Pillensorte wechseln, weil ich über Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen klagte. Mit der "neuen" Pille sollte sich das alles ändern. Nach 3 Monaten YAZ-Einnahme kam der Tag, den man nie wieder vergessen wird. Schon vier Wochen vorher klagte ich über thorakale Schmerzen und schweres Atmen. Die Ärzte meinten, es hätte etwas mit meiner Pollenallergie zutun (April). Hinzu kam eine Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), die mit dem Antibiotika "Ciprofloxacin" behandelt wurde. Ich bemerkte, dass in dieser Zeit meine Beine angegeschwollen waren. Ich ging zu meinem Hausarzt, da ich eine Thrombose vermutet habe.
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|
Pille:
|
Nuvaring (Wirkstoff: Ethonogestrel)
|
| Anmerkung der SDG: |
Der Nuvaring hat laut einer dänischen Studie ein höheres Thromboserisiko als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel.
|
| Einnahmedauer: |
3 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Lungenembolie |
| Symptome: |
Schmerzen in der Wade, Atemnot |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Mittwoch morgens wachte ich mit einem leichten Ziehen in der rechten Wade auf. Es fühlte sich so an, als hätte ich nachts einen Krampf gehabt. Ich konnte mich aber wie normalerweise sonst nicht an einen Krampf erinnern. Bis zum Freitag waren die Schmerzen so schlimm, dass ich eine Ärztin aufsuchte. Da mein Vater bereits Thrombose hatte und ich das Bein vorher nicht überansprucht hatte, hatte ich Angst, dass es Thrombose sein könnte. Dies schilderte ich der Ärtzin. Diese sagte, dass sie eine Thrombose ausschließen könne. Beruhigt humpelte ich in die Apotheke, um eine Salbe für meine "entzündete Achillessehne" zu kaufen. Am Wochenende wurde es immer schlimmer. Unentschlossen, zu welchem Arzt ich gehen sollte (Orthopäde oder meinen Hausarzt), wartete ich den Montag ab. Dienstag früh hatte ich dann Probleme, Luft zu bekommen. Ich dachte, ich sei einfach nur ein Hypochonder. Mein Freund hat mich dann glücklicherweise ins Krankenhaus gebracht. Im Krankenhaus stellte man dann eine tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie fest. Ich war zum Glück rechtzeitig da, sodass mein Herz keinen Schaden genommen hat. Es ärgert mich aber, dass sich die Lungenembolie hätte vermeiden lassen, wenn die erste Ärztin keine falsche Diagnose gestellt, sondern mich an einen Spezialisten überwiesen hätte. Das Leben geht weiter - auch mit Thrombose.
| Pille: |
Lamuna 20 (Wirkstoff: Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Jahr 7 Monate |
| Nebenwirkung: |
Sinusvenenthrombose |
| Symptome: |
Kopfschmerzen, einseitig pulsierender Tinnitus |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich nahm bereits seit drei Jahren Pille der 3. Generation "Valette" mit antiandrogener Wirkung, um neben der erwünschten Verhütung auch der Aknebildung/einer fettigen Haut vorzubeugen. Bei einer Kontrolluntersuchung bat mein Frauenarzt mir an auf "Bella Hexal" umzustejgen. Er sagte, es enthalte einen neueren Wirkstoff, der noch besser die Akne beseitigt. Ich willigte natürlich ein, welche betroffene Frau träumt nicht davon dem Alptraum der anhaltenden Pubertätszeichen (Pickel seit der Pubertät, obwohl man schon längst nicht im Pubertätsalter ist) zu entfliehen!
Ich nahm Bella Hexal bereits seit einem Jahr und steckte gerade in einer intensiven Prüfungsvorbereitungsphase mit schlaflosen Nächten und tagelangem Lernen, Kopfschmerzen inklusive, als ich plötzlich ein piepsendes Geräusch im rechten Ohr wahrnahm, es wurde sehr laut und hörte sich an, wie ein Signallaut mit kurzen Unterbrechungen. Ich hatte damals gedacht, es sei stressbedingt und wird schon vorbeigehen, einen Überschuss an Aspirin eingeworfen und an der Grenze meiner Belastbarkeit (Druck auf dem Kopf, Konzentrationsstörungen, lautes Piepsen rechts) mit dem Lernen weitergemacht - ich konnte mir schließlich nicht erlauben, durch die Klausuren zu fliegen und mein Studium zu gefährden. Die Prüfungsphase hatte ich mit Not überstanden, aber der Tinnitus ging nicht zurück, ich hatte noch ironisch gescherzt die Außerirdischen schicken mir morsecodierten Nachrichten...
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| Pille: |
Maxim (Wirkstoff:Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Lungenembolie |
| Symptome: |
Kurzatmigkeit, Atemnot, Druck und Stechen im Brustkorb |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es fing alles morgens nach dem Aufstehen an, ich stand in der Küche und merkte, dass mit meiner Atmung etwas nicht stimmt. Habe mir aber nichts großes dabei gedacht. Als ich anschließend in die Firma gefahren bin, merkte ich beim Treppensteigen (2. OG), dass ich ziemlich aus der Puste war und den Tag über auch sehr kurzatmig war. Ich schob das alles auf Silvester, vielleicht habe ich etwas übertrieben? Die Tage darauf wurden leider nicht besser, der Weg in die Kantine (10 min. Spaziergang) viel mir sehr schwer. Ich musste Pausen machen und langsamer laufen. Bin damit dann noch 1 Woche herumgelaufen und sogar shoppen gegangen und erst nach 6 Tagen zum Arzt gelaufen. Die Ärztin hat mir dann auf meinen Wunsch Blut abgenommen und auf D-Dimere testen lassen. Abends bekam ich einen Anruf von ihr, dass meine Werte um das 4-Fache erhöht seien und ich bitte am nächsten Tag sofort ins CT soll.
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| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6-7 Jahre |
| Nebenwirkung: |
Thrombose und Lungenembolie |
| Symptome: |
geschwollenes Bein, starke Schmerzen in den Beinen, Atemnot |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Durch Zufall habe ich von den Klagen und Problemen der Antibabypille Yasmin erfahren. Meine 3 Jahre jüngere Schwester und ich haben vor Jahren die Antibabypille Yasmin von unserem Frauenarzt verschrieben bekommen. Fast zeitgleich erkrankten meine Schwester und ich! Was wir jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, ist, dass wir beide erblich vorbelastet waren, was die Anfälligkeit für Thrombosen anbelangt. Doch hat die Einnahme der Pille uns nicht nur eine Thrombose und eine Lungenembolie beschert, sondern dürfen wir uns jetzt ein Leben lang mit der Einnahme von Blutverdünnern oder das Setzen von Heparinspritzen herumschlagen.Nein, dem noch nicht genug, dürfen wir beide verschiedene Sportarten nicht mehr ausüben, vieles nicht mehr essen oder trinken und keine Kinder mehr bekommen! Das hätte man doch bestimmt vermeiden können.
| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Risiko für venöse Thromboembolien als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Seheinschränkung, Tunnelblick |
| Nebenwirkung: |
Schlaganfall in der Sehrinde |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Da ich bereits drei Kinder habe und wir verhütungstechnisch noch einmal die Pille versuchen wollten, verschrieb mir meine Gynäkologin die Yasmin. Ich war froh, dass ich nicht zunahm und schönere Haut hatte, was ja auch so versprochen wird. Über eventuelle Nebenwirkungen wurde gar nichts gesagt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass plötzlich auftretende Zysten am Eierstock sehr wohl auf die Pille zurück zu führen waren.
Ich nahm die Pille sechs Monate. An einem Freitag Morgen im Juli, eine halbe Stunde bevor ich alle drei Kinder im Auto zur Schule gefahren hätte, konnte ich plötzlich fast nichts mehr sehen. Ich hatte einen starken "Tunnelblick" und sah verschwommen. Zunächste dachte ich, der Kreislauf wäre im Keller und legte mich hin. Die Blutdruckmessung ergab aber einen völlig normalen Wert. Ich rief dann nach wenigen Minuten einen Krankenwagen. Während ich telefonierte, bemerkte ich selbst wie schleppend ich sprach, obwohl mein Kopf voll da war. Ich kam sofort ins MRT und dann in die "stroke unit" da man, zum Glück, sofort erkannte, dass es sich um einen Schlaganfall handelte.
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) und
Monostep (Wirkstoff:Levonorgestrel)
|
| Anmerkung der SDG |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
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|
Einnahmedauer:
|
2 Jahre Yasminelle, 6 Monate Monostep
|
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Symptom
|
plötzliche Schmerzen im Bein, vor allem im Knie
|
|
Nebenwirkungen:
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Tiefe Oberschenkelvenenthrombose
|
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Raucher:
|
Ja
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|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Kurz nach meinem 20. Geburtstag, also letztes Jahr im September, fingen aus heiterem Himmel die Schmerzen im rechten Bein an. Ich war grade zu meinem Freund gezogen, müde vom Umzug und leicht erkältet. Muskelkater konnte nicht sein, ich hatte auf Grund der Erkältung keinen Sport getrieben, war nur die üblichen Runden mit dem Hund gegangen. Abwarten ging nicht. Der Schmerz machte mich unruhig, es fühlte sich anders an, tobte. Bewegen - ablenken. Es half nichts.
Am nächsten Morgen zur Schule, auch hier innere Unruhe. Mein Freund bemerkte das ich mich komisch verhielt, nicht ich selbst war. Abends zur Notfallsprechstunde ins KH. Es war keine eindeutige Schwellung oder Färbung des Beines sichtbar. Der Quicktest gab dann Grund zur Sorge: Quick, INR, PTT und D-Dimere lagen weit außerhalb der Norm. Ich sollte in die Notaufnahme. In der Notaufnahme erneute Blutentnahme - die selben Werte. Bei der Sono wurde dann festgestellt das die oberen Venen nicht mehr komprimierbar waren, ich hatte höllische Schmerzen. Der Thrombus saß oberhalb des Knies, schwer zu entdecken. Das hab ich alles kaum wahrgenommen, ich war mit den Nerven am Ende, hatte Bettruhe.
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| Pille: |
Yaz (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
starke Ohren-, Kopf- und Nackenschmerzen |
| Nebenwirkung: |
Sinusvenenthrombose und Stauungsblutung temporal |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
(Ich schreibe im Namen meiner Schwester, da sie es noch nicht wieder vollkommen beherrscht)
Sie klagte schon 2 Wochen vorher über starke Nackenschmerzen. Sie ging zwar zum Arzt, man konnte aber nichts feststellen außer einer eventl. Sehnenscheidenentzündung. Mit starken Schmerz- und Schlafmitteln (vom Arzt verordnet) hielt sie es einigermaßen aus! Als sie zu Hause war, waren die Schmerzen noch immer nicht besser. Zudem kamen starken Ohrenschmerzen dazu. Sie lag bei uns in der Küche, bis wir bemerkten, dass sie uns nicht mehr wahrnahm. Wir riefen den Notarzt an, welcher sie in unser KH brachten und mittels CT eine Sinusvenenthrombose festgestellt hat. Sie bekam Blutverdünnungsmittel, worauf eine intrazerebrale Einblutung auftrat.
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| Pille: |
Diane35 (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Diese Pille wird in Frankreich aufgrund von gemeldeten Todesfällen vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einndahmedauer: |
1,5 Monate |
| Nebenwirkungen: |
tiefe Beckenvenenthrombose |
| Symptome: |
k.A. |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte 1991 nach einer kurzen Einnahme (mehrere Wochen) von Diane-35 eine tiefe Beckenvenenthrombose, eine Unterschenkelthrombose und eine (gluecklicherweise lokal begrenzte) Lungenembolie. Die Thrombosen wurden mit Infusionen behandelt und der Thrombus aufgelöst. Drei Jahre später hatte ich jedoch an genau derselben Stelle im Becken wieder eine Thrombose, sehr wahrscheinlich aufgrund der vorherigen Schädigung der Beckenvene. Da ich im 3. Monat schwanger war, konnte ich nicht mit starken Medikamenten zur Thrombusauflösung behandelt werden und der Thrombus blieb unaufgelöst. Bis heute habe ich Durchblutungsstörungen. Durch die Schwangerschaft hindurch habe ich Heparin gespritzt, danach wurde ich jahrelang auf Marcumar gesetzt. Mir wurde verboten, weitere Kinder zu bekommen.

| Pille: |
Aida (Wikstoff Drospirenon)
|
|
Anmerkung der SDG:
|
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
7 Jahre
|
|
Symptome
|
starke Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannung im Nackenbereich |
|
Nebenwirkungen:
|
Sinusvenenthrombose
|
|
Raucher:
|
Ja
|
|
Übergewicht:
|
Ja
|
Meine Erfahrungen:
Schön, dass diese Seite existiert und man Erfahrungsberichte austauschen kann. Nun zu meiner Geschichte: Angefangen hat alles mit einer Verspannung im Nackenbereich (steifer Nacken, wie ein eingeklemmter Nerv). Am Tag darauf habe ich dazu noch leichte bis mäßige Ohrenschmerzen bekommen. Ich bin zum Chiropraktiker gegangen, der mir einen eingeklemmten Nerv an der Schulter wieder gelöst hat, doch die Schmerzen wurden nicht besser, nein sie wurden VIEL SCHLIMMER! Und somit hat meine Arzthorrorwoche begonnen...Ich war die Woche über bei 7 sämtlichen Ärzten von Hausarzt bis über HNO, ich hatte höllische Ohrenschmerzen, ich hab gedacht, mein Trommelfell platzt jeden Moment, doch mit starken Schmerztabletten waren sie auszuhalten.. der HNO sagt mir, im Ohr sei alles ok und schickte mich wieder zum Chiropraktiker, dieser konnte mir nun auch nicht mehr helfen. Es überwies mich in die Neurologie, da dieser grad in Urlaub war, bin ich in die Notaufnahme ins Krankenhaus.
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| Pille: |
BonaDea (Wirkstoff Dienogest)
|
|
Anmerkung der SDG:
|
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
2 Wochen
|
|
Symptome
|
Beinschmerzen |
|
Nebenwirkungen:
|
Beinthrombose
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Hallo, ich habe nach 10jähriger Pillenpause mich wieder für die Pille entschieden. Eine folgenschwere Entscheidung, denn nach 2 wöchiger Einnahme der Pille BonaDea bekam ich starke Schmerzen am linken Unterbein. Nachdem diese nicht weggingen und mein Bein anschwellte, suchte ich meinen Hausarzt auf, dieser überwies mich sofort zum Phlebologen. Hier wurde eine tiefe Beinthrombose festgestellt. Nun erfolgt die Behandlung mit Heparinspritzen und Macumar. DAMIT hätte ich nie gerechnet!!!!

| Pille: |
Lamuna (Wirkstoff:Desogestrel) |
|
Anmerkung der SDG:
|
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
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Einnahmedauer:
|
2,5 Jahre
|
|
Symptome:
|
Luftnot, Rückenschmerzen
|
|
Nebenwirkungen:
|
Tiefe Beinvenenthrombose und beidseitige Lungenembolie
|
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Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
|
Meine Erfahrungen:
Mit 16 bekam ich die Pille. Zu dem Zeitpunkt empfand ich sie noch als was Tolles, weil sie ja soviel regelt und gleichzeitig noch eine schöne Haut bringt. Im Mai 2011 kam ich dann bei den kleinsten Anstrengungen aus der Puste. Rückenschmerzen kamen hinzu, die so schlimm wurden, dass ich weder schmerzfrei laufen, stehen, sitzen oder liegen konnte. Als dann bei der morgendlichen Dusche mein Kreislauf zusammengebrochen und mein Bein blau angelaufen war, fuhr mich meine Mutter ins Krankenhaus, wo sie kopfschüttelnd eine tiefe Beinvenenthrombose und beidseitige Lungenembolie feststellten.
Als sie mir sagten, dass ich ein paar Stunden später vielleicht tot gewesen wäre, konnte ich das alles gar nicht fassen. Die darauf folgenden 2 Wochen im Krankenhaus waren wirklich die Hölle. Die erste Woche verbrachte ich auf der Wachstation. Dort durfte ich 7 Tage lang das Bett nicht verlassen, nicht mal zur Toilette. Ich hatte noch nie in meinem Leben so schlimme Schmerzen wie in dieser Woche. Jede Nacht mussten mir die Nachtschwestern die stärksten Schmerzmittel geben, damit ich überhaupt irgendwie schlafen konnte. In der zweiten Woche musste ich neu Laufen lernen, da durch die Woche im Bett meine Muskeln dazu nicht mehr in der Lage waren.
An die zwei Wochen im Krankenhaus folgten 3 Wochen Reha. Dort stellte man fest, dass die Thrombose meine Venen lebenslang geschädigt haben und dass ich eine genetisch veranlagte Blutgerinnungsstörung habe, die allerdings nie hervorgetreten wäre, wenn ich die Pille nicht genommen hätte. Die Pille hat diese genetische Störung ins tausendfache verschlimmert! Nun muss ich lebenslang Blutverdünner nehmen und kann vielleicht nie Kinder kriegen. Und alles nur wegen einer winzigen Pille.

| Pille: |
Maxim (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
5 Monate
|
| Symptome: |
Migräne, Beckenvenen-Thrombose |
| Nebenwirkungen: |
Becken-, Oberschenkelvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergwicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
5 Monate nachdem ich angefangen hatte die Pille zu nehmen, wurde mein linkes Bein krampfartig hart und kurz darauf wurde es immer dicker. Da ich auch einen Bandscheibenvorfall habe, lag der Verdacht nah, dass es vom Rücken kommt. Doch als das Bein auch noch blau angelaufen ist, meinte meine Mutter, dass es eine Thrombose ist. Daraufhin bin ich ins Krankenhaus gefahren worden und es wurde tatsächlich eine Becken- und Oberschenkelvenenthrombose festgestellt, die über 30cm lang ist.
Ich musste dann die nächsten Tage auch im Krankenhaus bleiben. Ich habe das gar nicht realisiert, weil ich mich auch vorher mit Thrombosen nicht befasst habe und eigentlich gar nicht richtig wusste, was das ist. Mir wurden Schmerzmittel verabreicht und ich hatte strenge Bettruhe, da die Gefahr bestand, dass der Thrombus sich löst und ich zur folge eine Lungenembolie haben könnte. Dies war zum Glück bei mir nicht der Fall.
Während meines Krankenhausaufenthaltes wurde ich auf alles mögliche untersucht. Es konnte aber nichts gefunden werden, was die Thrombose ausgelöst haben könnte. Der genetische Test ist negativ ausgefallen. Das Einzige, was für mich der Auslöser ist, ist die Pille. Allerdings wird in den nächsten Wochen noch eine tiefgründigere Blutuntersuchung gemacht. Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sollte ich mich bei meiner Frauenärztin vorstellen. Diese hat mir sofort von allen möglichen Pillen abgeraten. Es wär sehr hilfreich gewesen, mir über alle Risiken vor der Einnahme der Pille Bescheid zu geben.
| ille: |
YAZ (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1,5 Jahre
|
| Symptome: |
Atemnot, Herzrasen, Schmerzen in der Brust, Seitenstechen |
| Nebenwirkungen: |
Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich litt ca. 1 Woche unter Atembeschwerden, hatte nach kleinen Bewegungen kaum Luft schnappen können und mein Herz raste. Daraufhin ging ich zum Arzt und er diagnostizierte eine Bronchitis und verschrieb mir Antibiotika. Nach einer 3-tägigen Einnahme des Antibiotikums hatten sich meine Beschwerden nicht verbessert, sondern im Gegenteil verschlechtert. Ich bin dann ins Krankenhaus in die Notfallstation und nach einem Lungen-CT wurde dann die Lungenembolie festgestellt. Jetzt muss ich mind. 6 Monate Marcumar einnehmen.

| Pille: |
Bellissima (Wirkstoff: Cyproteronacetat) |
| Anmerkung der SDG: |
Cyproteronacetat-haltige Pillen sind in Deutschland nicht
zur Verhütung zugelassen, werden aber dafür eingesetzt.
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretender Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
Atemnot, kaltschweißig, Brust- und Herzschmerzen, rasender Puls |
| Nebenwirkung: |
bds. fulminante Lungenembolie, Lungenentzündung, Thrombose |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Ja |
Deine Erfahrungen:
Die Pille Bellissima bekam ich von meinen Frauenarzt verschrieben, da ich eine furchtbare Haut hatte (davor lange Einnahme von Leios). Mein Frauenarzt versicherte mir, dass die Pille Bellissima absolut geeignet für mich sei und nebenbei noch wunderschöne Haut macht. Ich vertraute meinen Frauenarzt ohne mich großartig mit weiteren Nebenwirkungen der Pille zu beschäftigen. Ich nahm die Pille gute 2 Jahre, bis Mitte Januar 2012 ohne Probleme und Nebenwirkungen.
Ich merkte aber dann, dass offensichtlich mit meinem Körper bzw. mit mir was nicht mehr stimmt. Ich hatte einen rasend schnellen Ruhepuls, war schlapp, immer müde, absolut bewegungsfaul und das Schlimmste: wenn ich ein paar Treppen gestiegen bin, war ich total ausser Atem und kaltschweißig. Ich wohne im 2ten Stock, nach jedem Treppenabsatz musste ich eine Pause machen. Ich hatte wahnsinnige Brust- und Herzschmerzen. Da ich aber auch die Diagnose Tietze Syndrom* habe, redete ich mir selber immer ein, es käme davon.
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|
Pille:
|
Yaz (Wirkstoff: Drospirenon)
|
|
Anmerkung der SDG:
|
Drospirenon-haltige Pillen haben
ein höheres Thromboserisiko,als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
|
Einnahmedauer:
|
2 Jahre
|
|
Symptome:
|
starkes halbseitiges Kribbeln + Lähmung linker Körperhäfte
|
|
Nebenwirkung:
|
Thrombose, Schlaganfall
|
|
Raucher:
|
Nein
|
|
Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erfahrungen:
Im Mai 2012 traten erstmals Symptome auf. Ich war auf auf einem Schützenfest und bekam plötzlich ein starkes Kribbeln auf der ganzen linken Körperhälfte und Sehstörungen (milchiger Blick, Gesichtsfeldausfall). Daraufhin rief mein Freund den Krankenwagen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die Sanitäter endlich. Daraufhin schilderte ich ihnen meine Symptome, die mal mehr mal weniger stark auftraten. Sie waren jedoch der Auffassung, dass ich nur zu viel getrunken hätte und schickten mich nach Hause. Am nächsten Morgen wurden die Symptome immer schlimmer und meine Mama fuhr mit mir ins Krankenhaus. Dort wurde zunächst ein MRT veranlasst. Die Ärzte gingen zunächst auch nur von einer Migräneattacke aus, dennoch behielten sie mich zur Vorsicht da.
Am nächsten Morgen bekam ich dann die Diagnose: Schlaganfall.
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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6 Monate
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Symptome:
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Anschwellung des linken Beines, Spannungsgefühl |
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Nebenwirkungen:
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Tiefe Beinvenenthrombose
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Raucher:
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Nein
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Übergewicht:
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Nein
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Meine Erfahrungen:
Mein 18. Geburtstag - eigentlich hatte ich mir das anders vorgestellt. Ich wachte im Krankenhaus auf und realisierte, was in den letzten Tagen passiert war.
Die Pille scheint ein so einfaches und gutes Mittel zu sein. Und dann bin ich einfach blöd ausgerutscht. Nach leichten Schmerzen und zunehmenden Schwellungen im linken Bein schickte mich der Arzt nach drei Tagen ins Krankenhaus. Gerade noch rechtzeitig. Diagnose: Beinvenenthrombose.
Erstmal war ich natürlich geschockt, doch nach nun gut anderthalb Jahren und Marcumartherapie (9 Monate) geht es bergauf. Kompressionsstrümpfe und Clexane Spritzen sind nun meine Begleiter, aber das Leben geht weiter. Mich schockt vor allen Dingen die Ignoranz. Selbst Bekannte von mir nehmen einfach die gleiche Pille weiter. Ich habe das Gefühl, viele verdrängen die Nebenwirkungen und die möglichen Folgen hormonellen Eingreifens durch die Pille. Ich hoffe, dass durch diese Seite vielleicht mehr Leute jeden Faches auf die Probleme aufmerksam gemacht werden können. Nach der Erkennung eines genetischen Defekts bin ich nun auf hormonfreie Verhütung umgestiegen.
| Pille: |
Valette (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
7 Jahre |
| Symptome: |
intermitierender Kopfschmerz seit über einem Jahr, Luftnot, Schmerzen im Brustkob und Rücken, Abgeschlagenheit, trockener Husten, Übelkeit, ca. 4-5 Tage vor Zusammenbruch mit steigender Intensität, erhöhter Ruhepuls |
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Nebenwirkungen:
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unbemerkte tiefe Beinvenenthrombose und beidseitige Lungenembolie mit Asystolie, Reanimation am 25.11., Beatmungsmaschine am 28.11 abgeschaltet, heterozygoter Faktor V Leiden |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Erfahrungsbericht von Christina's Mutter:
Meine Tochter Christina (23 Jahre) war gesund, körperlich fit, sportlich, lebenslustig. Einige Tage vor ihrem Zusammenbruch litt sie unter den beschriebenen Beschwerden, ging aber noch zur Arbeit.
Chrissi‘s Beschwerden schoben wir auf Verspannungen und Blockaden in der Hals- und Brustwirbelsäule, unter denen sie manchmal litt.
Als die Schmerzen im Rücken, Atemprobleme und das Gefühl der Abgeschlagenheit zunahmen, verbot ich meiner Tochter zur Arbeit ins Büro zu fahren. Wir hielten Entspannungsmaßnahmen für angebracht.
Am 22.11.2011 brach sie in meinem Beisein bewusstlos zusammen, erlitt rezidivierende Synkopen. Sie wurde schnell notärztlich versorgt, musste reanimiert werden. Anschließend war eine Beatmung mit intensiv medizinischer Betreuung erforderlich. Die Ärzte diagnostizierten eine tiefe Beinvenenthrombose, beidseitige Lungenembolie und eine Gerinnungsstörung (heterozygoter Faktor V Leiden). Christinas Zustand verschlechterte sich, der Hirntod wurde festgestellt.
Am 28.11.2011, 9 Tage vor ihrem 24. Geburtstag ist sie verstorben.
Die Beschwerden waren nicht so stark und bedrohlich, dass wir uns veranlasst sahen zum Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen. Mit dem Wissen, was ich heute über die Nebenwirkungen der Pille und über die häufigste Erbkrankheit (Faktor V Leiden) habe, wäre das nicht passiert. Das ist mein Bericht.
Ich versuche in meinem Umfeld alle Menschen, vor allem all die jungen Leute aus Christinas Freundeskreis, über die Lifestyle Pillen und den uns bis Dato unbekannten Faktor V aufzuklären. Das ist alles, was ich für meine geliebte Tochter tun kann.
| Pille: |
Diane 35 (Wirkstoff: Cyproteronacetat)
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| Anmerkung der SDG: |
Cyproteronacetat-haltige Pillen sind in Deutschland nicht
zur Verhütung zugelassen, werden aber dafür eingesetzt.
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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4 Monate
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Symptome:
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Schmerzen im Rücken, Atemnot, Erschöpfung, Kopfschmerzen
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Nebenwirkungen:
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Lungenembolie mit Todesfolge
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Raucher:
|
Nein
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Übergewicht:
|
Nein
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Ein Erfahrungsbericht von Sophia's Ehemann:
Meine Frau und ich entschieden uns nach langer Zeit, wieder für eine Verhütung durch die Pille. Eine katastrophale Entscheidung. Meine Frau nahm die Pille (Diane 35) seit Mai 2009. Schon im Sommer klagte sie immer wieder über Kopfschmerzen und schnelle Erschöpfung. Bald darauf kam auch Atemnot dazu. Sie entschied, sich ärztlich behandeln zu lassen. Sie suchte am 23.09.2009 (Mittwoch) Ihren Arzt auf. Der fertigte ein EKG und nahm Blutuntersuchungen durch. Er entließ sie mit der Bitte die Symptome zu beobachten und die Woche darauf nochmal vorstellig zu werden. Den Abend am 26.09.2009 (Samstag) verbrachten wir auf dem Sofa und schauten Fernsehen. Ihr ging es immer noch schlecht und sie ging vor mir ins Bett. Ich folgte kurz darauf.
Bis da war mein Leben noch in Ordnung.
In dieser Nacht verstarb meine geliebte Frau, mit der ich meine halbes Leben verbracht habe. Sie hinterlässt zwei kleine Töchter, 8 und 10 Jahre. Ich dachte nicht, dass es so unendliche Schmerzen gibt. Eine Klage gegen Bayer ist eingereicht.

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Pille:
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Cliest (Wirkstoff: Norgestimat)
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Anmerkung der SDG:
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Norgestimat ist ein Gestagen der 3. Generation. Uns liegen derzeit keine Studien über diesen Wirkstoff vor.
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| Einnahmedauer: |
9 Jahre |
| Symptome: |
starke Nackenschmerzen, Schwellung des Armes |
| Nebenwirkungen: |
tiefe Axillaris- und Subklavia-Thrombose im linken Arm |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Manchmal glaubt man bestimmte Dinge erst, wenn man sie selbst erlebt hat. ... Durch mein Studium (Molekularbiologie) habe ich schon einiges über diverse Krankheitsbilder erfahren und natürlich war mir auch bewusst, dass im Beipackzettel meiner Pille das Wort "Thromboserisiko" fällt. Jedoch fühlt man sich im ersten Moment davon nicht wirklich betroffen, denkt eher an Einzelfälle stark rauchender und übergewichtiger Frauen. Im Jahr 2009, ein ganz normaler Tag, saß ich im Seminar in der Uni. Ich hatte den Tag über schon starke Schmerzen im Nacken, dachte aber eher, es sei eine Verspannung oder ich hätte mich in der Nacht zuvor verlegen.
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| Pille: |
eine antiandrogene Pille, Name nicht mehr bekannt |
| Anmerkung der SDG: |
./. |
| Einnahme: |
ständig, bis 52 |
| Symptome: |
Müdigkeit, Kopfschmerzen, starker Gewichtsverlust, Panikanfälle |
| Nebenwirkung: |
Schlaganfall |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Erfahrungbericht Ihrer Schwester:
Seit mehr als 4 Jahren befindet sich meine Schwester nach einer Gehirnblutung und einem Schlaganfall (apallisches Syndrom) im Wachkoma und kann sich leider nicht mehr zum Sachverhalt äußern, weil sie einen Luftröhrenschnitt mit Trachealkanüle hat und keine weiteren Reaktionen zeigt.
Zum damaligen Zeitpunkt hat sie erwähnt, dass sie immer schwächer, müder und dünner wurde. Mir ist nur bekannt, dass sie eine Pille genommen hat, damit sich das Hautbild (wegen Pickelbildung) bessert. Sie sitzt schon ab und zu im Rollstuhl und ich kann wenigstens mal mit ihr an die frische Luft gehen. Es ist eine ständige "Tortur", aber heute hat sie wenigstens schon einen leicht entspannten Gesichtsausdruck.
So ist das Leben nicht mehr schön.
| Pille: |
Yaz (Wirstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben
ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
8 Tage |
| Symptome: |
tiefe Beinvenenthrombose |
| Nebenwirkung: |
Schmerzen in der Wade |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich verhüte seit 10 Jahren mittels Pille und hatte noch nie Probleme. Vor 2 Wochen habe ich die Yaz verschrieben bekommen, da sie angeblich ein schönes Hautbild machen soll, ohne dass mein Frauenarzt das erhöhte Thromboserisiko erwähnte. Am Wochenende bekam ich nach 8-tägiger Einnahme starke Schmerzen in der linken Wade, die sich zunächst wie Muskelkater anfühlten. Aber als die Schmerzen nicht nachließen und das Bein leicht geschwollen war, bin ich in die Notaufnahme gegangen, wo dann auch tatsächlich eine tiefe Beinvenenthrombose diagnostiziert wurde. Jetzt muss ich 3 Monate Gerinnungshemmer einnehmen und einen Kompressionsstrumpf tragen. Ich habe keine Risikofaktoren und muss nun allein dank dieser Pille mit Einschränkungen leben.

| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben
ein höheres Thromboserisiko,
als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
4 Wochen |
| Symptome: |
Atembeschwerden, eingeschränkte Belastbarkeit, Luftnot
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| Nebenwirkungen: |
Beinvenenthrombose, beidseitige Lungenembolie
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte zwei Wochen lang Probleme mit Hustenanfällen und Atemnot bei Belastung (einfaches Treppensteigen wurde zu einer Zerreißprobe). Zudem konnte ich mich nicht mehr konzentrieren, hatte vermehrt Schmerzen in Rücken und Brust.
Auf dem Weg zur Schule war noch alles gut, bis ich am 10. Juni 2011 auf dem Schulhof stand und keine Luft mehr bekam. Es war mir nicht mehr möglich, weiter zu gehen oder mich überhaupt auch bemerkbar zu machen, da selbst dafür keine Luft mehr da war. Ich dachte, es wäre vorbei, denn alle Mitschüler gingen vorbei. Nur ein Mädchen blieb stehen, um zu fragen, ob alles okay wäre. Sie setzte mich hin und holte einen Lehrer.
Mein Vater holte mich ab und brachte mich zum Arzt, da wir von einer Erkältung ausgingen. Dieser überwies mich aber direkt ans Krankenhaus. Dort dann die Diagnose: beidseitige Lungenembolie und vergrößerte rechte Herzkammer. Man sagte mir auf der Intensivstation, dass ich es gerade noch rechtzeitig geschafft hätte. Eine halbe Stunde später und es wäre wahrscheinlich nicht mehr so ausgegangen.
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| Pille: |
Oviol, später Biviol (Wirkstoff:Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
ca. 20 Jahre mit Unterbrechung wegen 4 Schwangerschaften |
| Symptome: |
plötzlicher Schlaganfall |
| Nebenwirkungen: |
2008 Schlaganfall, viele Komplikationen, bis heute Wachkoma |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Erfahrungsbericht von Christine's Mann:
Meine Frau erlitt im Juni 2008 einen Schlaganfall mit vielen Komplikationen (Hirnblutungen, 8 Kopfoperationen).
Was im Vorfeld passiert ist, kann ich nur lückenhaft zusammen bekommen, da meine Frau sich da leider (noch) nicht zu äussern kann.
Wir haben 1987 geheiratet und 4 Kinder die 1989,1991,1999 und 2005 geboren sind.
Meine Frau hatte schon sehr früh (mit 14) die Pille genommen. Welche es damals war weiss ich nicht, kann mich nur daran erinnern dass sie später (Anfang 90er) Oviol22 nahm.
Ob sie die auch vorher schon nahm weiss ich nicht. Im Alter von Mitte 20 hatte sie schon sehr starke Krampfadern an den Beinen die 2 mal operativ entfernt wurden.
Irgendwann wechselte die Pille von Oviol auf Biviol, Grund und Zeitpunkt weiss ich nicht.
Im Juni 2008 klagte sie über Taubheitsgefühle und Schmerzen im rechten Arm. Der Hausarzt veranlasste ein MRT für das sie einen Termin in 6 Wochen bekam (dazu ist es leider nicht mehr gekommen). Als die Schmerzen ein paar Tage später schlimmer wurden war sie im Krankenhaus in der Ambulanz (war ein Sonntag). Dort stellte man nichts fest, vermutete eine Muskel oder Nervenentzündung und wollte sie zur Beobachtung da behalten.
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| Pille: |
Oviol 22 (Wirkstoff: Desogestrel) |
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Anmerkungen
der SDG:
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Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
6 Monate
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| Symptome: |
Bewustlosigkeit, Kreislaufstillstand |
| Nebenwirkungen: |
Fulminante Lungenembolie mit Herz- und Atemstillstand |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es ist bei mir schon eine Weile her. Ich hatte gar keine Anzeichen, sondern fiel von einem Moment auf den anderen praktisch wie tot um, denn ich hatte durch die fulminante Lungenembolie einen Herz- und Atemstillstand. Die Wiederbelebung durch den Notarzt war zwar erfolgreich, ich fiel jedoch in ein 5-wöchiges Koma. Seit dem Erwachen aus dem Koma bin ich schwer mehrfach behindert. Ich bin erblindet, denn der Sauerstoffmangel hat das Sehzentrum im Gehirn zerstört, ich bin halbseitig gelähmt und insgesamt für den Rest meines Lebens ein Pflegefall. Die Pille, so sie denn verantwortlich für die fulminante Lungenembolie ist, hat mein ganzes Leben und das meiner Eltern zerstört. Eine Blutgerinnungsstörung wurde bei mir nicht festgestellt. Die behandelnden Ärzte haben alle gesagt, es könne in meinem Fall nur an der Pille gelegen haben, weil keine andere Erklärung für die fulminante Lungenembolie plausibel ist.

| Pille: |
YAZ (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
ca. 7 Wochen |
| Symptome: |
Plötzlicher starker Herzschlag, Luftnot, Abgeschlagenheit |
| Nebenwirkungen: |
Beidseitige Lungenembolie, akutes Cor Pulmonale |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
An einem ganz „normalen“ Donnerstag im Februar 2011 saß ich mittags mit meiner 7-jährigen Tochter am Esstisch bei den Hausaufgaben. Plötzlich schlug mein Herz so stark, dass ich es im ganzen Oberkörper spürte. Etwas später beruhigte es sich wieder, kam aber von da an immer wieder. Manchmal hielt es nur kurz an, dann auch mal etwas längere Zeit. Ebenfalls seit diesem Donnerstag bekam ich schlechter Luft. Anfangs nicht so extrem, aber es wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Nach ca. einer Woche ging ich zum Hausarzt und schilderte ihm die Symptome. Er meinte, das käme wohl vom Rücken und verschrieb mir Saugnapf-Massagen. Nach anderthalb Wochen sagte ich ihm, dass meine Luftnot noch schlimmer geworden sei und ich mich sehr schlapp fühle. Er gab mir Symbicort-Spray, da im Februar Haselpollen flogen und er dann darauf „tippte“. Nochmal eine Woche später konnte ich kaum 10 Schritte gehen, dann blieb mir die Luft weg und ich konnte nicht mehr stehen.
Mein Schwiegervater schleppte mich zum Hausarzt und auf mein Drängen kümmerte dieser sich dann um einen Termin am selben Tag beim Lungenfacharzt. Der machte etliche Untersuchungen und nachdem mein D-Dimer einen extrem hohen Wert ergab wurde ich per Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Es wurde eine fulminante beidseitige Lungenarterienembolie in den Hauptstämmen nachgewiesen. Weiter wurde ein akutes Cor Pulmonale festgestellt. Ich wurde mit Marcumar eingestellt und war 4 Wochen in der Reha .
Bei einer ausführlichen Gerinnungsdiagnostik stellte sich heraus, dass ich einen Protein-C-Mangel habe, der ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko bedeutet. Das wäre eine Kontraindikation zur Pille gewesen, wenn ich es gewusst hätte! Gerade weil ich etwas übergewichtig war, wurde mir die YAZ verschrieben, da ich dabei keine zusätzliche Gewichtszunahme befürchten müsste.
Sehr viele Ärzte haben mir gesagt, wie viel Glück ich hatte, dass ich überlebt habe, zumal die Symptome lange falsch gedeutet wurden! Die Ängste, die diese Zeit mit sich gebracht hat, kann ich kaum in Worte fassen, zumal meine Töchter erst 1 Jahr und 7 Jahre alt waren! Folgen nach gut 1 Jahr: - Asthma - Weniger körperliche Leistungsfähigkeit - Zeitweise Angst, dass wieder etwas passiert - Marcumar-Einnahme

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Pille:
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Meliane (Wirkstoff: Gestoden) |
| Anmerkung der SDG: |
Gestoden-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben als Pillen der
2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
4 Monate |
| Symptome: |
plötzlicher Zusammenbruch |
| Nebenwirkungen: |
Schlaganfall, Hirnödem |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Ein Bericht von Marions Eltern:
Meine Tochter war im März 2006 gerade 18 und in den Anfängen ihres Liebeslebens… das Leben war einfach wunderbar.
Obwohl Sie so jung war, war sie dennoch verantwortungsvoll und vernünftig. Sie ging zu ihrem Gynäkologen, der ihr nach den üblichen Voruntersuchungen und Fragen (Nichtraucher, sportlich) die Pille der 3. Generation (Meliane von Bayer Healthcare) verschrieb, welche nach Ihrer Aussage sogar besser als die Vorgängerprodukte sei.
Vier Monate später brach Marion eines nachmittags ohne irgendeine Vorwarnung zusammen.
Sie hatte einen schweren Schlaganfall, der ihre linke Körperhälfte und Sprache komplett lähmte. Während sie sofort mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde bekam Sie zudem ein Hirnödem, welches sie immer tiefer und tiefer in ein Koma fallen ließ.
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| Pille: |
AIDA (Wikstoff Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
1 Jahr |
| Symptome: |
Schmerzen im Rücken, Atemnot, |
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Nebenwirkungen:
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fulminante Lungenembolie und Thrombose in Bein und Becken
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Raucher:
|
Nein |
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Übergewicht:
|
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich war gerade 16 geworden und stand in den Prüfungen. Alles lief gut, bis zu jenem Tag, der mein Leben verändern sollte.
Es war am 27.4.2007 als ich nachts aufwachte und Rückenschmerzen hatte. Die Schmerztabletten brachten ab Mittag kaum noch Linderung. Ich wusste nicht mehr, wie ich mich bewegen sollte, jede Bewegung tat weh. Noch schlimmer war jedoch, dass ich nicht mehr richtig atmen konnte, ich konnte nur noch sehr flach atmen.
Da es bereits Freitagmittag war, war der Hausarzt nicht mehr zu erreichen. Meine ehemalige Kinderärztin stellte die erste Diagnose: Wirbelsäulenblockierung. Ich solle in die Notaufnahme, die lösen die Blockierung wieder. Jedoch verwies mich die Notaufnahme, aufgrund meines Alters, an die Kindernotaufnahme. Dort war aber auch kein Arzt mehr zu erreichen der mir helfen konnte.
Das war der Anfang einer abenteuerlichen Odyssee, durch viele Stationen mit vielen Diagnosen und Vermutungen, jedoch das eigentliche Problem erkannte lange kein Mediziner, da es für mein Alter wohl nicht üblich und notwendig war in diese Richtung zu denken.
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| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Jahr |
| Symptome: |
Schmerzen im Bein |
| Nebenwirkungen: |
Tiefe Beinvenen-Thrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte anfangs Krämpfe in der Wade des betroffenen Beins, später dann starke Schmerzen. Sonst hatte ich keine Symptome (keine Schwellung, Überwärmung, Rötung). Aufgrund meines Alters und keinen "Vorkommnissen" (Unfall, Bewegungseinschränkung, etc.) wurde ich von keinem Arzt ernstgenommen (ich würde mir da was einbilden), erst nach langem Drängen wurde ein Ultraschall durchgeführt. Dies war nach ca. 3 Monaten!!!!
Da erkannte man dann das Ausmaß. Es hatte sich eine Thrombose gebildet, diese hatte sich zum "Glück im Unglück" festgesetzt an einer der Klappen, dadurch gab es einen Rückstau. Ich hatte also eine Thrombose vom Knöchel bis zum Knie! Es wurde dann sofort mit der Marcumar-Therapie begonnen. Nach ca. einem Jahr war die Thrombose fast komplett aufgelöst, es sind nur noch kleine Reste da. Die Klappen haben auch leichte Schäden davon getragen. Marcumar konnte ich glücklicherweise absetzten, muss jedoch regelmäßig zu Kontroll-Ultraschall-Untersuchungen. Aufgrund der Klappenschäden muss ich regelmäßig Kompressionsstrümpfe tragen.

| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Jahre |
| Symptome: |
Rückenschmerzen, Schmerzen im Bein |
| Nebenwirkung: |
4 Etagen Beckenvenenthrombose im linken Bein |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Seit circa Februar 2012 hatte ich Rückenschmerzen, die ins Bein zogen: Ich ging zum Orthopäden und dieser verschrieb mir Krankengymnastik und Massagen. Da die Schmerzen mit den Behandlungen der Krankengymnastik nicht besser wurden, wurde ein MRT gemacht, bei dem lediglich eine kleine Vorwölbung der Bandscheibe gefunden wurde (aber ob man davon solch starke Schmerzen im Rücken bekommt?!). Mit der Behandlung beim Physiotherapeuten sollten Muskeln im Rücken aufgebaut werden, damit die Schmerzen bekämpft werden. Zeitweise wurden die Schmerzen unter der Behandlung des Physiotherapeuten etwas besser, aber ganz schmerzfrei war ich nicht.
Anfang Juli 2012 musste ich mich eine ganze Nacht lang übergeben und seitdem ging es mir körperlich immer schlechter: Ich hatte kaum Hunger und mir war immer wieder unwohl. Eine Woche später hatte ich wieder größere Schmerzen im Rücken, eine weitere Woche später ging ich deswegen nochmal zum Masseur, der mich einrenkte. Doch die Schmerzen wurden nicht besser, darüber hinaus hatte ich Schmerzen im Beckenbereich (ich dachte, das kommt vielleicht vom Rücken) und ein leichtes Taubheitsgefühl.
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| Pille: |
Valette (Wirkstoff Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
5 Jahre |
| Symptome: |
kurzatmigkeit, Herzrasen, Müdigkeit |
| Nebenwirkungen: |
beidseitige Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ende 2009 merkte ich beim Sport zum ersten Mal, dass ich schnell außer Atem war und musste die Aerobic-Stunde vorzeitig abbrechen. In den folgenden Monaten ging es mir zunehmend schlechter. Ich war ständig müde und bei kleinsten Anstrengungen außer Atem. Die Ärzte waren einigermaßen ratlos, haben ständig EKGs gemacht, auf denen keine Auffälligkeiten zu entdecken waren und mir Antibiotika gegen einen grippalen Infekt verschrieben. Im März 2010 folgte ein Kurzurlaub, in dem sich mein Zustand so sehr verschlechterte (starke Schmerzen im Brustkorb, Atemnot), dass ich dort den Notarzt aufsuchte, der mir lediglich ein Schmerzmittel verschrieb.
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben
ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Beinschmerzen nach 4 Monaten, Schlappheit
|
| Nebenwirkungen: |
Tiefe Beinvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte im Januar 2011 aufgehört zu rauchen, habe im August begonnen, die Yasminelle zu nehmen. Während dieser Zeit war ich sportlich und viel unterwegs. Ab Nov/Dez. waren die Schmerzen so furchtbar, daß ich zum Arzt ging. Sie erkannte fünf Wochen lang die mittlerweile bis zur Leiste hochgewachsene Thrombose (die nach Aussagen eines anderen Arztes mindestens ein halbes Jahr gewachsen ist) nicht. Erst als ich erneut nach einem Arbeitsversuch und mittlerweile blauem Fuß auf der Couch saß, erkannte ein Kollege, was los war und ich lag gute 3 Monate mit Blutverdünnern etc. auf der Couch. Heute wiege ich ca 10 kg mehr und bin stinksauer; habe noch für ca. 100 Euro selbstbezahlte Thrombosepillen hier.

| Pille: |
Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
|
Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Ziehen im Rücken, Kreislaufprobleme, Stechen in der Brust |
| Nebenwirkungen: |
Thrombose und beidseitige Lungenembolie |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich hatte ein Ziehen im Rücken und Kreislaufprobleme und am nächsten Tag starke Schmerzen unterhalb der Brust. Es war wie ein Messer, das immer und immer wieder in die Brust sticht. Nach einer falschen Diagnose im Krankenhaus (Bronchitis) wurde ich nach einer Woche mit einem angeschwollenen Bein und der Diagnose Vier-Etagenthrombose im rechten Bein und beidseitiger Lungenembolie behandelt.
Der Grund war auf jedenfall die Pille AIDA, da ich in dieser Zeit sehr müde und schlapp war, ständig Bauchschmerzen und Stimmungsschwankungen hatte und dann die Embolie. Ich bin sauer und enttäuscht, dass meine Frauenärztin mich nicht auf das Risiko aufmerksam gemacht hat, gerade weil ich geraucht habe (habe jetzt aufgehört) und ich eine Faktor V-Mutation habe. Diese hätte man mit einem einfachen genetischen Test feststellen können!

| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkungen der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
5 Jahre |
| Symptome: |
Muskelkater-ähnliches Gefühl, eingeschlafene Gliedmaßen, Taubheitsgefühl, erhöhter Ruhepuls, Schwindel, Abgeschlagenheit
|
| Nebenwirkungen: |
tiefe Beinvenenthrombose |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Mein Exfreund und ich wollten wieder mit dem Joggen anfangen, hatten aber beide schon lang nichts mehr gemacht. Wir liefen los, ohne uns warm zu machen. Und am nächsten Tag hatte ich Muskelkater in den Beinen. Normal, denkt man sich da noch. Doch als der Muskelkater auch nach 10 Tagen nicht weggehen wollte, suchte ich eine Orthopädin auf. Es fing auch damit an, dass meine Gliedmaßen ständig eingeschlafen sind/taub waren. Manchmal sogar nur ein einzelner Finger. Außerdem erhöhter Ruhepuls, Schwindelgefühl, Abgeschlagenheit und das Gefühl, dass es durch meine Adern "blubbert"... Sie tippte erst auf einen Muskelfaserriss und schickte mich dann zur Thrombosekontrolle ins Krankenhaus. Thrombose...
Die zweite Thrombose an der gleichen Stelle kam auch deshalb zustande, weil ich nicht genügend Durchhaltevermögen hatte, einen Arzt von meinem Leiden zu überzeugen, obwohl ich es schwarz auf weiß vorliegen hatte. Aber alle meinten, ich sei zu jung für eine Thrombose und redeten mir gut zu. Deshalb, nahm ich meine Heparinspritzen und kümmerte mich nicht mehr so stark um mein Problem und verdrängte es.
Das bekommen doch nur ältere Leute. Genau so wurde ich auch im Krankenhaus behandelt. Vor der Ultraschall- und Blutuntersuchung versicherten mir alle Mitabeiter des Krankenhauses, dass ich wohl eh noch zu jung sei und bestimmt keine Thrombose haben würde... Schlussendlich war der Befund allerdings positiv und alle waren erstaunt und fast schon peinlich getroffen... Nun lebe ich schon 4 Jahre damit und hatte Ende letzen Jahres noch einmal eine Thrombose an genau der gleichen Stelle.
Wenn ich die Erfahrungsberichte hier lese, muss ich feststellen, dass ich mit meinem eher glimpflichen Verlauf echt Glück gehabt habe.

| Pille: |
Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
Atemnot, Schmerzen im Rücken, Schlappheitsgefühl, Schmerzen
|
| Nebenwirkungen: |
Tiefe Beinvenenthrombose und beidseitige Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Alles fing Anfang 2010 an. Ich hatte Schmerzen in beiden Beinen und im Brustkorb, die von Tag zu Tag immer schlimmer wurden. Meine Beine wurden immer dicker, so dass ich bald nicht einmal mehr in eine normale Hose passte. Die Schmerzen im Brustkorb breiteten sich nun dann auch noch auf den gesamten Rücken aus. Daraufhin fuhr ich mit letzten Kräften in das Klinikum in die Notaufnahme. Die Ärzte dort konnten sich meine Schmerzen nicht erklären, und schickten mich mit etlichen Schmerztabletten wieder nach Hause. Im Nachhinein hab ich dann erfahren das die Notaufnahme in diesem Klinikum veraltete Geräte hatte und somit nichts erkennen konnte. SUPER Aussage. Ohne Worte. Als ich daheim angekommen war, hab ich mich darauf verlassen, was mir die Ärzte im Krankenhaus gesagt haben und versucht, so gut wie eben ging, den Tag zu überstehen. Doch leider sollte es dann doch anders ausgehen. In der Nacht wachte ich dann mit höllischen Schmerzen und Schwindelgefühl auf. Darauf stand ich auf, um mir in der Küche etwas zu trinken zu holen, dies hab ich auch geschafft, doch leider kam ich nicht mehr ins Bett zurück. Auf dem Weg dahin brach ich zusammen und wurde ohnmächtig.
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| Pille: |
Valette (Wirkstoff:Dienogest)
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| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
starke Kopfschmerzen, Wortfindungsstörungen, Lähmungen
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| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es war Valentinstag (14.02.11), ich hatte schon 3 Tage starke Kopfschmerzen. Am Morgen dieses Tages kamen aber eine rechtsseitige Lähmung und Wortfindungsstörungen hinzu. Ich konnte nur noch abgehackte Sätze reden. Zum Glück war ich nicht alleine und wurde sofort in die Klinik gebracht.
Dort angekommen, konnte ich die Nervosität der Ärzte spüren. Ich konnte ihnen aber nicht sagen, was mir fehlt. Ein angeordnetes MRT scheiterte, da ich vor Schmerzen nicht ruhig liegen konnte. Somit wurde eine Lumbalpunktion durchgeführt: Verdacht Meningitis (Hirnhautentzündung). Später wurde nochmals ein MRT durchgeführt (wahrscheinlich war ich zu dem Zeitpunkt ruhig gestellt, denn ich kann mich nicht mehr daran erinnern) und da sahen sie dann das Gerinnsel, das sich durch meinen Sinus sagittalis superior (= Blutleiter des Gehirns) bis zu den Brückenvenen zog und dort Stauungsblutungen auslöste.
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| Pille: |
Valette (Wirkstoff:Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
9 Monate |
| Symptome: |
sehr starke Kopfschmerzen |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Nachdem ich in meiner Ausbildung 2 Jahre lang die 3 Monatsspritze genommen hatte, habe ich mich im Januar 2011 dazu entschieden wieder die Pille einzunehmen. 9 Monate war auch alles in Ordnung bis zum 01.09.11. An diesem Tag habe ich auf der Arbeit plötzlich sehr starke Kopfschmerzen bekommen. Daraufhin bin ich zu einem Arzt in dem Ort wo ich arbeite gegangen. Dieser meinte es könnte Migräne sein, man müsse es beobachten und hat mir Kopfschmerztabletten verschrieben. Diese habe ich dann auch genommen und an diesem Donnerstag ging es mir dann erstmal nach der Einnahme wieder gut. Freitag früh habe ich wieder einen leichten Druck im Kopf gespürt. Daraufhin hab ich gleich eine Tablette genommen und der Druck war erstmal weg. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit Wochen Schmerzen hatte bzw. fühlte es sich an wie Verspannungen die vom Nacken bis zum Hals gingen.
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| Pille: |
Yasmin (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
2,5 Jahre |
| Symptome |
Kopfschmerzen, Schwindel, Gedächtnisverlust |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Bei mir passierte es im Oktober 2011! Am 8. Oktober wachte ich plötzlich auf, wollte aufstehen, fiel aber um, hatte einen starken Kopfdruck, Schwindel und konnte mich nicht daran erinnern, was ich die letzten Stunden oder Tage gemacht habe. Ich wusste nicht, wie mir geschah, war total verwirrt und lief so in die Küche zu meiner Mutter. Ab da kann ich mich an nichts mehr von diesem 8. Oktober erinnern. Von meinen Eltern habe ich später erfahren, dass wir dann sofort ins Krankenhaus gefahren sind, ich ins MRT gesteckt wurde und eine Sinusvenenthrombose bei mir festgestellt wurde. Da sie nicht genetisch veranlagt ist, sagten die Ärzte, dass es eine Nebenwirkung der Pille sei, die Gott sei Dank bei mir noch früh erkannt wurde.
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| Pille: |
YAZ (Wirkstoff Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
1-2 Jahre |
| Symptome: |
Sprach- und Orientierungsverlust |
| Nebenwirkungen: |
Gehirnvenenthrombose |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich war gerade 23 Jahre alt und als Au-Pair in Paris für ein Jahr.
Ich habe gelegentlich geraucht, aber ansonsten habe ich ein gesundes Leben geführt, war nicht übergewichtig und habe regelmäßig Sport betrieben. Die Pille YAZ nahm ich seit ca. 1,5 Jahren. Bei mir hat alles relativ langsam angefangen und ich hatte eigentlich auch keine Schmerzen... am ersten Tag konnte ich mich nicht mehr an meine Passwörter erinnen, und dachte mir noch "seltsam...". Am darauffolgenden Tag fiel es mir schwer sms zu schreiben, selbst ein einfaches Wort war zu kompliziert zu schreiben, so ging es weiter bis ich dann 4 Tage darauf auf einmal meine Orientierung verlor, quer durch das Haus meiner Gastfamilie irrte ohne zu wissen, was ich eigentlich tun wollte und selbst der Gang aufs Klo für mich zu kompliziert schien, mein Gehirn war nicht mehr fähig die einfachsten Dinge zu kombinieren...
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| Pille: |
Monostep (Wirkstoff:Levonorgestrel)
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| Anmerkung der SDG |
Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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7 Jahre
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Symptom
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Atemnot
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Nebenwirkungen:
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Lungenembolie
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Raucher:
|
Nein
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Übergewicht:
|
Nein
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Meine Erfahrungen:
Ich bin 24, 1.64m und wiege 53kg. Vor zwei Jahren bekam ich auf einmal sehr schlecht Luft und hatte Schmerzen im Brustkorb. Zwei Tage später bekam ich Angst und ging zum Arzt. Mein Internist überwies mich ins Krankenhaus. Dort wurde die Diagnose Lungenembolie gestellt. Beide Lungenflügel waren stark betroffen. Die Ärzte sagten, es sei ein Wunder, dass ich noch lebe. Man hat nach einer Ursache gesucht, aber keine gefunden auch nicht genetisch. Mein einziger Risikofaktor war die Pille (ich treibe Sport und rauche nicht).
| Pille: |
Belara (Wirkstoff: Chlormadinonacetat)
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| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
5 Jahre |
| Symptome: |
Starke Rückenschmerzen, starke Schmerzen beim Atmen
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| Nebenwirkungen: |
Beckenvenenthrombose, Lungenembolie, Lugenentzündung
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| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Letzten Sommer bekam ich nach einer kleineren Anstrengung plötzlich seitenstichartige Schmerzen, die sich im Laufe des Tages verschlimmerten. Meine ganze rechte Seite des Rückens tat höllisch weh, dann bekam ich Schmerzen beim Atmen. Zuerst dachte ich, es wäre irgendetwas mit meinem Rücken. Konnte nur auf der linken Seite liegen. Schleppte mich noch einen weiteren Tag zur Arbeit, bis ich es nicht mehr aushielt und nach zwei schlaflosen Nächten zum Arzt ging. Ich hatte so starke Schmerzen beim Atmen, dass ich dachte, ich müsste sterben.
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| Pille: |
Novial (Wirkstoff: Desogestrel) |
| Anmerkung der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
starke Kopfschmerzen, epileptische Anfälle |
| Nebenwirkungen: |
Blutstau im Gehirn / Thrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich bin am 11.08.2011 umgefallen mit einer Sinusvenenthrombose. Ich hatte seit einer Woche starke Kopfschmerzen und drei epileptische Anfälle, die mir das Leben gerettet haben. Leider hat mein Fraunenarzt mich nicht aufgeklärt über die Risiken der Pille, sonst hätte ich sie nie genommen. Bin seit dem 11.08.2011 krankgeschrieben. Die Pille hat mein berufliches und privates Leben zerstört. Ich muss auch seit dem Tag Falithrom und Oxcarbazepin nehmen. Ich war über eine Woche im Krankenhaus.
| Pille: |
Chlormadinon 2 mg Jenapharm
(Wirkstoff: Chlormadinonacetat)
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| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
12 Tage |
| Symptome: |
bläulich verfärbter und angeschwollener Arm rechts
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| Nebenwirkungen: |
Axillaris - und Subklaviathrombose, Lungenembolie beidseitig
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| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Im Juni 2011 verfärbte sich von einer Minute auf die andere mein linker Arm und schwoll an. Ging daraufhin sofort zum Arzt. Dieser diagnostizierte sofort eine Thrombose. In der Klinik wurde auch gleich noch ein CT gemacht, bei dem noch eine beidseitige Lungenembolie festgestellt wurde. Ich war bis dahin kerngesund, hatte kurz davor sämtliche Gesundheitschecks gemacht, Darmspiegelung, Gyn. Checks, Hautsrcenning und einen allg. Check. Alles ohne Befunde. War zu der Zeit auch gerade dabei das Rauchen einzustellen. Also tgl. vielleicht 3-4 Zigaretten. Hatte nie Übergewicht und war auch sportlich tätig. Trinke schon immer mind. 2 Liter Wasser und Tee pro Tag. Bekam das Medikament, da ich alle 3 Wochen meine Periode hatte und ein Spannen in den Brüsten, 8 Tage vorher. Auf Verdacht eines Gelbkörpermangels verschrieb mir mein Arzt Chlormadinon. Ich sollte dies 12 Tage nehmen vom 12. bis 25. Zyklustag, danach Pause und dann für weitere 3 Monate das gleiche. Just am 12. Tag beim ersten Mal passierte es. Natürlich habe ich danach nichts mehr eingenommen. Musste daraufhin 4 Wochen Clexane spritzen, danach wurde ich auf Marcumar eingestellt für ein 1/2 Jahr. Ebenfalls musste ich 3 Monate einen Kompressionsstrumpf tragen mit Handschuh. Hatte noch ein Echo wegen Rechtsherzbelastung o.B. Die Thrombose hatte sich nach 3 Monaten aufgelöst. Nach Absetzen von Marcumar wurden auch noch sämtliche Bluttests wegen Gerinnungstörungen gemacht, alles o.B. Alle behandelten Ärzte waren der Meinung es lag am Medikament, in der Packungsbeilage steht jedoch nichts. Werde jetzt auch nie mehr ein Hormon an mich ranlassen.
| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
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Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
|
5 Monate
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Symptome:
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Beinschmerzen rechts, Asthma
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Nebenwirkungen:
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3 Thrombosen der tiefen Beinvene und Lungenembolie
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Raucher:
|
Nein
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Übergewicht:
|
Ja
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Meine Erfahrungen:
Mein Hausarzt hat mir das Leben gerettet, weil er sehr aufmerksam war! Mein Gynäkologe hat mir die Pille wegen Zysten an den Eierstöcken und starken Blutungen gegeben. Mit 30 hatte ich das letzte Mal die Pille genommen und vertragen - jetzt 17 Jahre später dauerte es nur 5 Monate, bis ich Thrombosen und eine Lungenembolie hatte.
Während meiner Behandlung (Macumar) hatte ich starke Beinschmerzen und nicht enden wollende Blutungen, brauchte oft Infusionen. Kein Arzt außer meinem Hausarzt wollte mir bestätigen, dass meine Thrombosen von der Antibabypille Yasminelle stammten!
Mit viel Bewegung und eisernem Willen habe ich nun 12 Kilo abgenommen, mir die Gebärmutter entfernen lassen und bin nach 3 Jahren Überlebenskampf wieder fit. Ängste und Demütigungen waren lange meine Begleiter!
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Pille:
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Leona Hexal (Wirkstoff: Levonorgestrel)
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Anmerkung der SDG:
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Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
1,5 Jahre |
| Symptome: |
Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehstörungen
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| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es war zum Glück meine letzte Urlaubswoche in der Türkei, als die Kopfschmerzen (welche von den Stirnhölen kommen sollten), die zwei Wochen zuvor begannen immer schlimmer wurden. Besonders beim Niesen hatte ich solche Schmerzen, dass ich mich zusammenriss und mein Niesen tagelang versuchte zu unterdrücken. Diese letzte Woche behandelte ich sie mit ASS. Was ich dabei nicht wusste war, dass die unzähligen ASS (wirken ja Blutverdünnend) mir am Ende Schlimmeres erspart haben. Zurück in Berlin, lag ich tagelang im Bett. Alles, jede Bewegung war mit höllischen Schmerzen verbunden. Zudem kamen Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen hinzu. Die erste Rettungstelle im Krankenhaus war gegen ein CT (junge Frau, zu hohe Strahlenbelastung war der Grund) und für eine Röntgenaufnahme. Beim Röntgen stellte sich eine leichte Krümmung der Halswirbelsäule heraus. Dann wurde ich mit Schmerzmitteln nach Hause geschickt und mit dem Rat, mich an einen Orthopäden zu wenden, welcher mir dann Krankengymnastik verschrieb. Weitere Tage, in denen die Schmerzen, Erbrechen und Sehstörungen zunahmen vergingen. Bis wir ins nächste Krankenhaus fuhren. Nachdem ich angab die Pille zu nehmen hatte der Arzt sofort die Vermutung einer Thrombose oder Hirnblutung. Es wurde nicht lange gezögert und sofort ein CT gemacht. Bei dem sich dann rausstellte, dass ich zwei Thromben in zwei Hirnvenen (Sinusvenenthrombose im Sinus transversus rechts und Sinus sagittalis) hatte.
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| Pille: |
Cyproderm (Wirkstoff: Cyproteronacetat)
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Anmerkung der SDG:
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Cyproteronacetat-haltige Pillen sind in Deutschland nicht
zur Verhütung zugelassen, werden aber dafür eingesetzt.
Pillen mit diesem Wirkstoff werden in Frankreich aufgrund aufgetretener Todesfälle vom Markt genommen. Erfahre mehr
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Einnahmedauer:
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1 1/2 Jahre |
| Symptome: |
Schmerzen im Fuß & Bein, Atemnot |
| Nebenwirkungen: |
Tiefe Beinvenenthrombose, beidseitige Lungenembolie |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Im Jahr 2010 habe ich 22-jährig eine beidseitige Lungenembolie mit Rechtsherzbelastung erlitten. Während der ca. 1½-jährigen Einnahme der Contrazeptiva Bella Hexal bzw. Cyproderm hatte sich in meinem linken Bein eine tiefe Beinvenenthrombose gebildet. Meine Frauenärztin hatte mir zuerst die Bella Hexal gegen meine Akne und die heftigen Unterleibsschmerzen während der Monatsblutung verschrieben. Da keine Besserung eintrat, sollte ich auf die Cyproderm wechseln, u.a. auch weil die Bella Hexal für die über 18-jährigen von der Krankenkasse nicht mehr bezahlt werden würde. Ich wurde jedoch zu keinem Zeitpunkt über evtl. Risiken aufgeklärt.
Die Beschwerden begannen Anfang Mai mit Schmerzen und einer Schwellung am linken Fuß. Keiner der aufgesuchten Ärzte war in der Lage, die Ursache festzustellen. Wir waren bei verschiedenen Ärzten, sogar im Krankenhaus. Ich konnte schon bald nicht mehr oder nur unter größter Mühe laufen. Das einzige was ich bekam, waren Schmerzmittel und ein Überweisungsschein zum Orthopäden mit der Diagnose: evtl. Haltungsschaden… Mitte Juni wurde ich dann mit Atemnot ins Krankenhaus gebracht, wo ein erfahrener Arzt endlich die richtige Diagnose stellte. Da ich keine Risikopatientin bin, ist die Pille als alleinige Ursache anzusehen. So steht es auch in meinem Entlassungsbericht.
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| Pille: |
Novial (Wirkstoff:Desogestrel) |
| Anmerkungen der SDG: |
Desogestrel-haltige Pillen stehen im Verdacht ein viel höheres Thromboserisiko zu haben, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Jahr |
| Symptome: |
Kopf- und Nackenschmerzen |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es war der 6.8.2010, der Tag an dem meine Ausbildung starten sollte. Nachdem ich bereits vor Tagen beim Arzt war, der mir wegen starken Kopf- und Nackenschmerzen Tabletten und Krankengymnastik verschrieben hatte, bin ich einfach zu Hause zusammengebrochen. Meine Mutter hat mich nach einigen Minuten auf dem Fußboden in der Küche gefunden und relativ schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper (keine Körperspannung und Lähmungserscheinungen der linken Hand) und sprach sehr langsam und meistens nur einzelne Wörter.
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Pille:
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Miranova (Wirkstoff: Levonorgestrel)
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Anmerkung der SDG:
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Levonorgestrelhaltige Pillen der zweiten Generation haben ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
2 Jahre |
| Symptome: |
Schlaganfall (3 Stück im Zeitraum von 48 Stunden)
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| Nebenwirkungen: |
Sinusvenen-Thrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Übelkeit, Erbrechen, Migräne, Lähmungen in den Beinen, dann Schlaganfall (Grandmal-Anfall genannt) mit einer Art Epileptischer Anfall. Mit Krankenwagen ging es ins Krankenhaus, CT und Kernspin, 96 Stunden unter Valium und anderen Medikamenten. Dort erst festgestellte Heparinresistenz. 48 Stunden weg, auf der Intensivstation aufgewacht, Lähmungen der kompletten linken Seite und nach weiteren 10 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.
Monatelang nicht gearbeitet, keine Autofahren, nicht alleine sein, keine Discotheken oder Kneipen, keine sportlichen Aktivitäten (ich bin mittlerweile seit 18 Jahren aktive Reiterin), deswegen Übergewicht relativ. Medikamente über ein Jahr lang zur Blutverdünnung und Anfallvermeidung. Mittlerweile feiere ich am 09.01. jedes Jahr für mich alleine in Gedanken meinen zweiten Geburtstag. Denn laut der Ärtze hätte ich nicht überlebt, wenn ich Raucherin gewesen wäre...

| Pille: |
Valette (Wirkstoff:Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
ca. 1 Jahr |
| Symptome: |
starke Kopfschmerzen, Sehstörung, Erbrechen |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose |
| Raucher: |
Ja |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen:
Bei mir fing alles im November 2010 an. Ich bin morgens gegen 5 Uhr aufgewacht mit sehr starken Kopfschmerzen. Ich hab eine Schmerztablette genommen, aber die Schmerzen haben nicht wirklich nachgelassen. Da habe ich dann ein komisches Gefühl gehabt und bin zum Hausarzt gegangen. Der meinte, es wäre vermutlich eine Migräne, da ich auch schon mit leichten Sehstörungen und Lichtempfindlichkeit zu kämpfen hatte. Hab dann mehrere Tabletten genommen, aber es wurde nicht besser. Am nächsten Tag, als die Schmerzen dann noch stärker wurden, bin ich zu einem Neurochirurgen auf Anraten meines Hausarztes. Der wiederum meinte, es käme vom verspannten Rücken. Ich wurde dann wieder mit Schmerzmitteln nach Hause geschickt. Erst am nächsten Tag, als ich nicht mehr in der Lage war meinen kleinen Sohn zu versorgen, weil die Schmerzen unerträglich waren und dann auch noch Erbrechen dazu kam, wurde ich von dem Neurochirurgen in eine Neurologische Klinik eingewiesen.
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| Pille: |
Valette (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über den Wirkstoff Dienogest vor. Ob ein höheres Thromboserisikozu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr |
| Einnahmedauer: |
5 Jahre |
| Symptome: |
Schmerzen in der Wade |
| Nebenwirkung: |
tiefe Venenthrombose |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich bekam vor ca. 4 Wochen Schmerzen in meiner rechten Wade. Da ich zu dem Zeitpunkt einer etwas höheren körperlichen Belastung ausgesetzt war, hielt ich es erst für normalen Muskelkater. Als ich am dritten Tag morgens wach wurde, zog der Schmerz bis in den Fuss hinein. Ich dachte da noch an einen Muskelfaserriss, der sich ähnlich anfühlt. Da ich beruflich meinen Körper brauche (Musicaldarstellerin und dementsprechend trainiert), bin ich direkt in die Notaufnahme gegangen. Dort wurde eine Überlastung diagnostiziert. Mit dieser Diagnose gab ich mich aber nicht zufrieden, da ich schon wissen muss, was mit meinem Körper los ist, um mit ihm arbeiten zu können. Daraufhin schickte der Notarzt mich ins Krankenhaus. Wieder wurde ich abgetastet und bekam zu hören, dass es kein Muskelfaserriss ist und eine Thrombose ausgeschlossen ist. Ich wäre atypisch für eine solche Diagnose. Gott sei Dank hat der untersuchende Arzt Blut abgenommen. 2 Stunden später kam das Ergebnis: Thrombosewert bei über 6000! Und dann ging die Sucherei los. Drei Ärzte hat es gebraucht und schliesslich den Oberarzt (der zum Glück Samstag nachmittag noch im Krankenhaus war!) bis die Thrombose gefunden worden ist. Hätte selbst der Oberarzt nichts gefunden, wäre ich wieder nach Hause geschickt worden. Also grosses Danke an ihn und seine Hartnäckigkeit!! Folge: Jeden Tag 2 Spritzen Clexane, Kompressionsstrumpf und erst mal 2 Wochen nicht tanzen und sporteln. Die Pille habe ich sofort abgesetzt. Glücklicherweise war die Thrombose nach drei Wochen Behandlung wieder weg und nun heisst es noch bis Ende Februar Strumpf tragen und eine Spritze pro Tag.
| Pille: |
Petibelle (Wirkstoff: Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Wochen |
| Symptome: |
Schmerzen im Bein |
| Nebenwirkungen: |
Thrombose im Bein |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Ich nahm die Petibelle 5 bis 6 Wochen ein, als ich Schmerzen im linken Bein an der Wade bemerkte. Es war das erste Mal, dass ich überhaupt die Pille genommen habe. Die Ärztin hat sie mir verschrieben, weil sie angeblich so toll gegen Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen wirkt. Zu der Zeit lag ich mit BMI 24 an der oberen Grenze des Normalgewichts. Nach Untersuchungen mit dem Dopplersonographen stand die Diagnose Thrombose fest.
Ich wurde auf blutverdünnende Medikamente eingestellt. Viel später wurde mein Blut auf irgend mögliche Gerinnungsstörungen untersucht - es wurden keine gefunden.
Ich habe nie geraucht, ich hatte kein Übergewicht, keine Gerinnungsstörungen - die Thrombose kam trotzdem. Später wollten mir trotzdem noch mehrere Ärzte wieder die Pille verschreiben - völlig verrückt. Ich würde sie niemals wieder nehmen. Übrigens wurde die Thrombose nicht vom Arzt weiter gemeldet.
| Pille: |
Valette (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkungen der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
4 Monate |
| Symptome: |
keine |
| Nebenwirkungen: |
Sinusvenenthrombose, Schlaganfall |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Mittlerweile bin ich 20, mit 16 kam per Zufall die Diagnose Sinusvenentrombosen. Das erste, an was ich mich erinnern kann, war, dass ich auf der Untersuchungsliege saß und gelangweilt mit den Beinen baumelte, als der Arzt das raushaute, dass ich eigentlich schon gestorben sein müsste. Das Ganze war nur ein Zufallsbefund, eigentlich war das nur ein MRT wegen massiver Migräne. Auf den Bildern waren fast alle Venen im Hirn voll mit geronnenem Blut. Es fing an mit den Spritzen, jeden Tag 2 mal Heparin, nach 3 Monaten kam ich aus dem Krankenhaus und wurde auf Marcumar eingestellt. Die Folgen waren ziemlich miese Organschmerzen, die ich aber vor allen außer meinem Arzt geheim gehalten habe. Meine Mutter ist fast gestorben vor Sorge, sie hat mir damals schließlich gesagt, ich solle sofort die Pille nehmen, da sie mitbekam, dass ich keine Jungfrau mehr war. Dass ich jetzt von der Behandlung mehr Nebenwirkungen hatte als Symptome von meiner Krankheit wollte ich ihr nicht auch noch zumuten. Das Jahr mit Marcumar war die Hölle, ich hab sofort blaue Flecken bekommen, dauerhafte Schmerzen im Bauchbereich gegen die nichts geholfen hat und von meiner Periode (die immer mit Migräne kam...) will ich jetzt nicht reden. Zwischenrein kam noch ein Unfall, ich stolperte auf dem Weg aus dem MRT-Raum zum Arztzimmer und bin irgendwie so dumm aufgekommen das ich mir einen 3cm tiefen Schnitt in den Oberschenkel zuzog. Das Blut lief raus wie Wasser, dieses Bild schockt mich immer noch. Normalerweiße wird Blut ja irgendwann wenigstens etwas dicker, aber meins sprudelte hellrot herraus und es hat einfach nicht aufgehört. Mehr Glück als Verstand, ich war schon im KH und wurde direkt wieder zusammengeflickt. Mit 17 und ein paar zerquetschten bin ich zusammengebrochen, lag 22 Tage im Koma, musste zwischendurch vom Tod zurück zum Halbtod befordert werden und durfte dann ALLES nocheinmal lernen. Reden, laufen, Schreiben, das Klo nutzen. Alles war weg. Die Bewegungen wusste mein Hirn noch, aber mein Körper konnte sie nicht umsetzten. Ich war gefangen in meinem Körper, wirklich eingesperrt. Mittlerweile bin ich 20, funktioniere wieder halbwegs normal bis auf gelegentliche Aussetzter und weiß nicht mehr, was ich machen soll... Nachdem ich mit 16 schlank, rank und sportlich war bin ich nun pummelig, eine Frustraucherin und bekomme immer noch blaue Striemen an der Schulter, wenn mein Rucksack zu schwer ist. Mein damaliger Freund hat mich auch noch verlassen weil er nicht "mit einem Krüppel" zusammen sein wollte... Alles in allem, diese dumme kleine Tablette zu nehmen war die schlechtes Entscheidung in meinem Leben.
| Pille: |
Cilest (Wirkstoff: Norgestimat) |
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Anmerkungen
der SDG:
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Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko
zu Pillen der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
1 Monat |
| Symptome: |
Schmerzen beim Atmen und im Bein |
| Nebenwirkungen: |
tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie
mit Lungenfellentzündung
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Mein Erfahrungen:
Einen Monat nachdem ich mit der Pilleneinnahme begonnen hatte, bekam ich an einem Samstagabend plötzlich starke Schmerzen im Bereich der rechten Schulter, die unerträglich waren. Meine Eltern riefen daraufhin den Bereitschaftsarzt, der mir lediglich eine Spritze gegen die Schmerzen gab. Die Schmerzen kamen aber bald wieder, ich konnte weder Sitzen noch Liegen, mir tat jeder Atemzug weh. Mein Vater konnte das nicht mit ansehen und fuhr mit mir ins Krankenhaus. Dort wurde ich nach langem Warten kurz untersucht, jedoch konnten die Ärzte nichts finden und schickten mich mit Schmerzmitteln wieder nach Hause. Es folgte eine weitere schlaflose Nacht unter höllischen Schmerzen. Ich hätte am liebsten aufgehört zu atmen, da es so schmerzte.
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
mit Unterbrechung 1 Jahr |
| Symptome: |
Atemnot, Kreislaufprobleme, Schmerzen im Bein und Brust |
| Nebenwirkungen: |
beidseitige Lungenembolie mit Rechtsherzinsuffizienz |
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Ja |
Meine Erfahrungen: An einem sonnigen Sonntag im Juli 2010 feierten wir ein grosses Gartenfest mit vielen Freunden. Es war heiss und ich musste mich immer wieder setzen um auszuruhen. Ich trank viel Wasser und war ansonsten unbesorgt. Am nächsten Tag wachte ich morgens auf und etwas war ganz und gar nicht in Ordnung. Ich konnte nicht effizient atmen, mir war furchtbar schwindelig und jede Bewegung war sehr anstrengend. Ich bin ausgebildete Ersthelferin, führte das alles auf mein Übergewicht in Verbindung mit dem heissen Wetter zurück. Als ich mich am Nachmittag trotz Beine hochlegen und viel trinken nicht besser fühlte, fuhr mein Freund mich in die Notfallsprechstunde.
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| Pille: |
Aida (Wirkstoff: Drospirenon) |
|
Anmerkung der SDG:
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Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
|
| Einnahmedauer: |
6 Monate |
| Symptome: |
Halbseitige Lähmung, Bewußtlosigkeit, Herzrhytmusstörungen |
| Nebenwirkungen: |
Schlaganfall, Herzrhytmusstörungen
|
| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Im März 2006 ging ich aufgrund einer Empfehlung zu einer neuen Frauenärztin, da ich schon längere Zeit unter dem PMS Problemen vor und während der Regelblutung litt und bis jetzt nichts half. Ich erhoffte mir, dadurch endlich Hilfe zu bekommen. Diese empfahl mir, doch die Pille Aida zu nehmen, da diese besonders bei diesen Symptomen geeignet und zudem sehr mild im Vergleich zu anderen Pillen sei. Ich bekam die erste Monatspackung von der Frauenärztin geschenkt. Diese nahm ich dann 6 Monate lang regelmäßig.
Im September geschah dann das Unfassbare. Anfang September war ich in einem Buchladen shoppen. Auf einmal wurde mir schwarz vor Augen und ich fiel innerhalb von Sekunden um. Als ich wieder zu mir kam, war alles wieder o.k. und ich dachte, dass es nur der Kreislauf war. Den restlichen Tag geschah dann nichts weiter. Am nächsten Morgen wollte ich mit der S- Bahn zur Arbeit fahren, als mir plötzlich wieder komisch wurde. Ich brach die Fahrt ab und fuhr mit dem Taxi zu meinem Hausarzt. Ich war noch nicht ganz in der Praxis angekommen, als ich wieder umfiel. Als ich aufwachte, lag ich auf der Liege meines Arztes und fiel alle paar Minuten wieder in Ohnmacht. Mein Arzt rief sofort den Notarzt und wies mich auf direktem Weg in die Klinik ein. Dort ging es im Minutentakt weiter und es machten sich die ersten Symptome wie Sprachstörungen und motorische Schwächen bemerkbar. Der Verdacht der Ärzte war zunächst Hirnhautentzündung und ich kam für 3 Tage auf die Intensivstation. Als eine Hirnhautentzündung schließlich ausgeschlossen werden konnte, kam ich auf die Normalstation. Hier ging das ganze Schlamassel weiter. Als ich ganz gewöhnlich etwas aus dem Schrank holen wollte, fiel ich wieder in Ohnmacht. Als ich wach wurde, konnte ich meine Beine nicht mehr bewegen und der rechte Mundwinkel hing nach unten. Außerdem kamen Sprach- und Gedächtnisstörungen hinzu.
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Pille:
|
Bellissima (Wirkstoff: Chlormadinonazetat ) |
| Anmerkung der SDG : |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über
diesen Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu
Pillen der 2. Generation vorliegt, ist daher nicht
abschließend geklärt. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
7 Monate |
| Symptome: |
Atemnot, Schmerzen vom Rücken bis ins gesamte Bein
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| Nebenwirkung: |
Tiefe Beinvenenthrombose, beidseitige Lungenembolie
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es fing ganz plötzlich an, dass ich bei der kleinsten Anstrengung Atemprobleme hatte und sofort aus der Puste war, was ich davor überhaupt nicht von mir kannte. Dann kamen Schmerzen dazu, die vom Rücken in den Po und in den Oberschenkel zogen, bis ich kaum mehr eigenständig laufen konnte. Nach zahlreichen Fehldiagnosen wie Asthma und Blinddarm wurde dann die Thrombose und beidseitige Embolie diagnostiziert und ich kam direkt auf die Intensivstation. Zum Glück nochmal Glück im Unglück gehabt, aber von nun an bin ich erstmal Marcumarpatientin und Trägerin der "sexy" Kompressionsstrumpfhose...

| Pille: |
Valette (Wirkstoff: Dienogest) |
| Anmerkung der SDG: |
Uns liegen derzeit keine ausreichenden Studien über diesen
Wirkstoff vor. Ob ein höheres Thromboserisiko zu Pillen
der 2. Generation vorliegt ist daher nicht
abschließend geklärt, wird aber vermutet. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
1 1/2 Jahre |
| Symptome: |
Schmerzen im Rücken und Atemnot
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| Nebenwirkungen: |
beidseitige Lungenembolie mit schwerer Rechtsherzinsuffizienz
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| Raucher: |
Nein |
| Übergewicht: |
Nein |
Meine Erfahrungen:
Es war im September 2010 als ich eines Morgens starke Schmerzen rechts im Rücken und in der Schulter verspürte. Mein erster Gedanke war: ach, nur falsch gelegen und mal wieder verspannt... doch die Schmerzen gingen trotz Sport nicht weg und waren am nächsten Tag nur schlimmer.
Daraufhin bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, von dem ich lediglich die Diagnose Rippennerventzündung und einen Haufen Schmerzmittel bekam. Doch diese wirkten überhaupt nicht: Ich schlief im Sitzen, weil ich mich kaum noch ohne Schmerzen bewegen konnte und schrieb auch noch eine Spanischklausur vollkommen zugedröhnt. Am Wochenende fuhr ich dann sogar zum Notdienst ins Krankenhaus. Dort fiel mir zum ersten Mal auf: Mensch, du bekommst ja schlecht Luft... Meinen Weg nach Hause schaffte ich am Montag in einer dreiviertel Stunde (sonst 10 Minuten) und Dienstag setzte ich mich sogar noch in eine Matheklausur, nach der es mir so gut ging, dass ich sogar in der Schule bleiben wollte. Doch kaum ging ich eine Treppe rauf, da wurde mir schwarz vor Augen... ich konnte nicht mehr.
Meine Mutter holte mich ab und wir fuhren abermals zum Hausarzt, der dann doch endlich einsah, dass das ja wohl keine Rippennerventzündung sein könne. er konnte aber keine andere Diagnose stellen und schickte mich ins Krankenhaus. Ich ließ mir sogar noch Zeit bis zum späten Nachmittag, bevor ich ins Krankenhaus fuhr, wo dann nach fast zwei Wochen Dauerschmerz feststand:
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| Pille: |
Yasminelle (Wirkstoff:Drospirenon) |
| Anmerkung der SDG: |
Drospirenon-haltige Pillen haben ein höheres Thromboserisiko, als Pillen der 2. Generation mit Levonorgestrel. Erfahre mehr
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| Einnahmedauer: |
3 Wochen |
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Symptome:
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Schmerzen im Bein, angeschwollenes, blaues Bein |
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Nebenwirkungen:
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Tiefe Beckenvenenthrombose |
| Raucher: |
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Übergewicht:
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Meine Erfahrungen:
Als ich im April 2011 meinen Sohn zur Welt brachte, entschied ich mich ab Juni 2011 wieder die Pille zu nehmen. Mein Frauenarzt verschrieb mir die Yasminelle.
Ich nahm diese genau 2 Wochen, da merkte ich im Rücken Schmerzen, die sich aber nicht wie die normalen Kreuzschmerzen anfühlten. Ich ging zum Orthopäden und der sagte mir, dies käme durch die Schwangerschaft. Das hätte alles mit der Rückbildung zu tun. Eine Woche später waren die Schmerzen so stark, dass ich in die Notfallaufnahme fuhr. Dort sagte man mir, dass der Verdacht bestehe, dass ich eventuell einen Bandscheibenvorfall habe. Ich solle einen Termin für ein MRT machen. An dem selben Abend war ich mit meinem Freund noch auf einem kleinen Fest und als wir nach Hause liefen, sagte ich zu ihm, dass ich nicht mehr laufen kann. Mein Bein wurde richtig schwer und tat weh. Irgendwann sind wir doch zu Hause angekommen. Am nächsten morgen war mein Bein fast doppelt so dick wie das andere, blau und es schmerzte so arg, dass mir die Tränen liefen. Mein Freund rief dann den Krankenwagen, weil ich nicht mehr laufen konnte. Im Krankenhaus stellten sie fest, dass ich einen tiefe Beckenvenethrombose habe. Zunächst war ich nicht sicher, ob diese durch die Schwangerschaft oder von der Pille kam.
Nun sind sich die Ärzte fast sicher, dass es von der Pille kam. Im Krankenhaus wurde mir erst einmal erklärt, was ich habe und wie schlimm es hätte ausgehen können und was ich nun alles beachten und nehmen muss. Nun muss ich Marcumar nehmen. Erstmal für ein halbes Jahr und dann schauen wir mal weiter. Ich habe solche Angst vor den Nebenwirkungen von Marcumar.
Ich habe doch ein Baby neben mir liegen. Das braucht mich doch!!!
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