"Erfolgsbilanz" der drospirenonhaltigen Pillen:
18 tote Frauen in Deutschland,
190 in den USA und zahlreiche Geschädigte weltweit.*
Wir sagen Nein!
Die Pillen Yasmin, Yasminelle, Yaz, Aida und Petib
elle mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Thromboserisiko, als ältere Pillen der 2. Generation mit dem Wirkstoff Levonorgestrel, wie Studien aus Dänemark, den Niederlanden und den USA belegen.1 Die Herstellerfirma weist diese Ergebnisse zurück und begründet dies mit eigen finanzierten/initiierten Studien, die kein erhöhtes Thromboserisiko drospirenonhaltiger Pillen aufzeigen.2
Als Betroffene halten wir es für unverantwortlich, dass Pillen mit erhöhtem Thromboserisiko weiterhin bedenkenlos an Frauen verschrieben werden. Wir möchten darauf hinweisen, dass auch andere Pillen mit anderen Wirkstoffen ein erhöhtes Risiko mit sich bringen können. Sieh nach, ob deine Pille auch dabei ist.
Wir finden, dass jede Anwenderin ausführlich über ihr persönliches Risiko und mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Pille aufgeklärt werden sollte.
Für besonders bedenklich halten wir zudem die Marketingstrategie mit der diese Pillen beworben werden. Als Lifestyle-Produkte getarnt, mit angeblichem Zusatznutzen wie verbessertem Hautbild oder Gewichtsreduktion, werden die Risiken, welche mit der Einnahme einer Antibabypille verbunden sind, bewusst verschleiert.
Wir sind vier junge Frauen, die alle eine drospirenonhaltige Antibabypille eingenommen haben und daraufhin schwer erkrankten. Die Pillen stehen im Verdacht, hiefür der Auslöser gewesen zu sein. Diese Seite versteht sich als Aufklärungsplattform für Betroffene und Anwenderinnen.
Wir machen Schluss mit dem Mythos Einzelfall!
Wir fordern und setzen uns ein für:
+ Einstellung von verharmlosender Werbung für Antibabypillen als Lifestyle-
Produkt
+ Verkaufsverbot für alle Antibabypillen mit erhöhtem Risikopotenzial
+ Kostenübernahme von Gentests durch die Krankenkassen, vor
Verschreibung der Pille
+ Bessere Aufklärung für Frauen über die Risiken verschiedener
Antibabypillen
+ Übernahme von Verantwortung der zuständigen Pharmakonzerne
+ Bessere Aufklärung für und durch Gynäkologen
Du findest uns jetzt auch auf facebook
Quellen:
* Food and Drug Administration aus einem Bericht des Schweizer Fernsehen, Internetabruf vom 22.04.2011 http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/06/10/Schweiz/Weltweit-hunderte-von-toten-Frauen-wegen-Verhuetungsmitteln & Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte / Rechercheergebnis der BfArM vom 8.01.2013, Todesfälle im Zusammenhang mit drospienonhaltigen Kontrazeptiva