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Mythos Einzelfall:

Die Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschädigter

 

"Erfolgsbilanz" der drospirenonhaltigen Pillen:
 
28 tote Frauen in Deutschland,
190 in den USA und zahlreiche
Geschädigte weltweit.*
 Wir sagen Nein!
Die Pillen Yasmin, Yasminelle, Yaz, Aida und Petibelle mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein höheres Thromboserisiko, als ältere Pillen der 2. Generation mit dem Wirkstoff Levonorgestrel, wie Studien aus Dänemark, den Niederlanden und den USA belegen.Die Herstellerfirma weist diese Ergebnisse zurück und begründet dies mit eigen finanzierten/initiierten Studien, die kein erhöhtes Thromboserisiko drospirenonhaltiger Pillen aufzeigen.2

 

 

Als Betroffene halten wir es für unverantwortlich, dass Pillen mit erhöhtem Thromboserisiko weiterhin bedenkenlos an Frauen verschrieben werden. Wir möchten darauf hinweisen, dass auch andere Pillen mit anderen Wirkstoffen  ein erhöhtes Risiko mit sich bringen können. Sieh nach, ob deine Pille auch dabei ist.



Wir finden, dass jede Anwenderin ausführlich über ihr persönliches Risiko und mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Pille aufgeklärt werden sollte.



Für besonders bedenklich halten wir zudem die Marketingstrategie mit der diese Pillen beworben werden. Als Lifestyle-Produkte getarnt, mit angeblichem Zusatznutzen wie verbessertem Hautbild oder Gewichtsreduktion, werden die Risiken, welche mit der Einnahme einer Antibabypille verbunden sind, bewusst verschleiert. 



Wir sind vier junge Frauen, die alle eine drospirenonhaltige Antibabypille eingenommen haben und daraufhin schwer erkrankten.  Die Pillen stehen im Verdacht, hiefür der Auslöser gewesen zu sein. Diese Seite versteht sich als Aufklärungsplattform für Betroffene und Anwenderinnen.
Wir machen Schluss mit dem Mythos Einzelfall! 

 

Wir fordern und setzen uns ein für:
 

+ Einstellung von verharmlosender Werbung für Antibabypillen als Lifestyle-

    Produkt     

+ Verkaufsverbot für alle Antibabypillen mit erhöhtem Risikopotenzial

+ Kostenübernahme von Gentests durch die Krankenkassen, vor 

    Verschreibung der Pille

+ Bessere Aufklärung für Frauen über die Risiken verschiedener

    Antibabypillen

+ Übernahme von Verantwortung der zuständigen Pharmakonzerne 

+ Bessere Aufklärung für und durch Gynäkologen

 

Du findest uns jetzt auch auf facebook 

 


Quellen:

* Food and Drug Administration aus einem Bericht des Schweizer Fernsehen, Internetabruf vom 22.04.2011 http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/06/10/Schweiz/Weltweit-hunderte-von-toten-Frauen-wegen-Verhuetungsmitteln & Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte / Rechercheergebnis der BfArM vom 9.04.2014, von Ärzten und Patienten gemeldete Berichte über Todesfälle, die den Wirkstoff Drospirenon (als Monosubstanz oder in koK). Es handelt sich dabei um Verdachtsfälle.

 

1The venous thrombotic risk of oral contraceptives, effects of oestrogen dose and progestogen type: results of the MEGA case-control study &  Risk of venous thromboembolism in users of oral contraceptives containing drospirenone or levonorgestrel: nested case-control study based on UK General Practice Research Database 
 2 "Bayer hat mehrere unabhängig durchgeführte große prospektive Beobachtungsstudien zur Sicherheit der kombinierten oralen Kontrazeptiva initiiert und finanziert – darunter die EURAS-Studie  und ihre Weiterführung, die LASS-Studie, außerdem die Ingenix-  und die INAS-Studie." Internetabfrage vom 22.04.2011: http://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/89EBB42ED5E75DC2C12578790060A76D?Open=001&setprintmode=1